Schon wieder Einbruch in Wasserburger Altstadt

Briefmarken aus dem Kramerladen geklaut - Mehrere tausend Euro Schaden

image_pdfimage_print

Silhouette of hooded man or hooliganWasserburg – Die Täter kamen über den Haupteingang. In der Nacht zum heutigen Mittwoch brachen vermutlich drei Täter in den Kramerladen in der Ledererzeile ein und erbeuteten Briefmarken im Wert von mehreren tausend Euro. Ein Einbruch mehr in einer Serie, der in den vergangenen Tagen schon andere Geschäfte in Wasserburg zum Opfer gefallen sind. Die Diebe drangen diesmal frontal über den Haupteingang von der Straßenseite her ein. 

Die Inhaberin ist sich sicher, dass der Laden am Vortag durch drei Männer ausgespäht wurde. Diese hatte sie dann noch im benachbarten Cafe sitzen sehen.

Die Beschreibung deckt sich mit verdächtigen Wahrnehmungen aus den anderen aufgebrochenen Geschäften der letzten Tage.

Es fielen jeweils ein oder eben mehrere männliche Personen im geschätzten Alter zwischen 25 und 30 Jahren, vermutlich Südländer mit entsprechend gebrochenem Deutsch, auf. Die Größe der Männer wird auf ca. 175 cm, bzw. einer mindestens 185 cm geschätzt.

Das Ausspähen wurde jeweils mit einem kleinen Einkauf verbunden.

Aufgrund der Einbruchsserie und der immer gleichen Masche bittet die Wasserburger Polizei alle Geschäftsleute der Stadt, sensibel auf solche Ausspähversuche zu achten und unbedingt und unverzüglich die PI Wasserburg zu verständigen, Tel. 08071/9177-0.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

8 Gedanken zu „Schon wieder Einbruch in Wasserburger Altstadt

  1. Langsam macht mich das sprachlos. Gefühlt jeden zweiten Tag so eine Meldung…und das nicht in einer Großstadt, sondern im beschaulichen Wasserburg. Das ist doch Wahnsinn!

    0

    0
    Antworten
  2. Aufgrund der Einbruchsserie und der immer gleichen Masche bitten die Wasserburger Geschäftsleute die Polizei, sensibel auf solche Ausspähversuche zu achten.

    Wäre schön, wenn man in der Altstadt wenigstens ab und zu mal ein patroullierende Streife sehen würde…

    0

    0
    Antworten
  3. Das Problem ist einfach, dass die Polizeidienststelle in Wasserburg völlig unterbesetzt ist. Zusätzlich sind dort einige Beamte, denen es an der nötigen Motivation fehlt, da sie dem Ruhestand u.a. schon sehr nahe sind.
    Das beste Beispiel ist München, dort ist die Schlagzahl der Polizei deutlich höher, zusätzlich sind dort viele junge engagierte Beamte stationiert. Mit deutlich erhöhter Präsenz sind die Einbrüche, in den ersten Monaten 2015 um 30 Prozent gesunken.
    Die Planstellen der Polizei sind natürlich eine politische Frage, aber bei starkem Druck aus der Bevölkerung sehe ich durchaus Chancen auf Besserung.

    0

    0
    Antworten
  4. Kerstin Menges

    Das Gefühl der Sicherheit wird weniger, mehr optische Polizeipräsenz würde es erhoehen und evtl. auch Prävention bedeuten. Mirist nicht klar, warum es anderen Städten gelingt, dieses Problem in den Griff zu bekommen, in einer Kleinstadt wie Wasserburg das aber ein Ding der Unmöglichkeit zu sein scheint.

    0

    0
    Antworten
  5. Was heisst hier polizei ist unterbesetzt? Aber um eine einzelne weibliche Asylbewerberin abzuschieben, braucht man drei Einsatzwagen !

    0

    0
    Antworten
  6. Und es geht noch peinlicher. Heute steht in der Zeitung, dass die „unterbesetzte“ Polizei in Wasserburg für den G7-Gipfel auf Schloss Elmau nochmal 25-30% der Polizistinnen / Polizisten abstellen muss…. Ohne Worte.

    0

    0
    Antworten
    1. Wusste gar nicht, dass die Wasserburger Polizei mit 3 Kombis ausgestattet ist. Oder handelte es sich vielleicht um die Bereitschaftspolizei, die hier eingeschaltet wurde. Im Übrigen melden sich die Beamten auch nicht freiwillig für den Einsatz in Elmau, sondern sie werden von übergeordneter Stelle zu solchen Einsätzen gerufen. Das Problem mit der Personalknappheit existiert auch nicht erst seit gestern. Hier sind einmal die Stadtväter gefragt, wie sie denn diese Problematik angehen wollen.

      0

      0
      Antworten
    2. Es ist allein schon bitter, dass die Polizei Wasserburg wirklich unterbesetzt ist. Aber hier finden es anscheinend noch manche gut, wenn die Polizei Wasserburg Personal für den Gipfel abstellen muss….da fehlt mir dann wirklich jegliches Verständnis.

      0

      0
      Antworten