Schönes Fest der Wasserburger Pfarreien

Fleißige Pfarrgemeinderäte von St. Jakob und St. Konrad - Mit „Funny Feeling"

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jakob 1Wasserburg – Eine Feier für Groß und Klein: Bei hochsommerlichen Temperaturen am gestrigen Sonntag und einem feinen „Lüftchen“ konnten es viele Wasserburger beim Pfarrfest von St. Jakob gut aushalten, denn ihre Pfarrkirche in der Altstadt war noch angenehm kühl. So füllten sich auch die Bänke der Seitenaltäre für den festlich gestalteten Gottesdienst zu Ehren des Heiligen Jakobus des Älteren. Dr. Schinagl ging in seiner Predigt auf die enge Beziehung des Pfarrpatrons zu Jesus ein …

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Dabei ging es um das Ansinnen der Mutter des Jakobus, für die Söhne die Plätze links und rechts neben Jesus im Reich Gottes zu erbitten. Und um die Reaktion Jesu, ob sie dann auch den Kelch mit ihm trinken könnten, den er vom Vater annehmen werde. Und dass nicht er, sondern der Vater im Himmel die Plätze vergeben würde.

Der Festgottesdienst wurde feierlich umrahmt mit der Krönungsmesse von W.A. Mozart für Chor, Orchester und Solisten unter der Leitung von Wolfram Heinzmann. Natürlich fehlte auch das traditionelle „Wasserburger Jakobuslied“ nicht (wir berichteten bereits).

Im Anschluss an den Gottesdienst wissen es viele Wasserburger und deren Gäste zu schätzen, auf dem Pfarrfest im Schatten zu Essen und bis zur nachmittäglichen Kuchenpause zu verweilen.

Organisiert wurde dieses Fest wieder von den Pfarrgemeinderäten von St. Jakob und St. Konrad unter Mithilfe vieler Ehrenamtlicher und Gruppierungen aus beiden Pfarreien. Die Baustelle um den Kirchturm konnte kein Hindernis sein, denn die vielen Festgäste konnten auch im Pfarrgarten im Schatten Platz nehmen. Für gute Unterhaltung sorgte live Musik der Band „Funny Feeling“. Am Nachmittag kamen Kindergartenkinder verkleidet als allerlei Tiere, und präsentierten so ihre aktuellen Lieder und Tänze.

Der Seelsorger des Inn-Salzach-Klinikums Pfarrer Thaddäus Jakubowski unterhielt mit seinem Traum, er wäre der neue Papst Franziskus und warb auf italienisch für dessen neue Enzyklika. Aus ökologischen Gründen und Sparsamkeit erhielten die Zuschauer auch nur die erste Seite davon. Dabei gestaltete er aus Untersetzern seine Schlafgelegenheit, die im Anschluss von den Ministranten verkauft wurden zugunsten des Pfarrers Dr. Thomas Brei und seinem Wirken in Tansania:

Aktuell wurden so 400 Euro für die Anschaffung von Betten im dortigen Krankenhaus gespendet. Mit der Kirchenführung wurde das Programm abgerundet.

Andrea Däullary

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