Schmidzeile: Baustelle im Zeitplan

So sieht's derzeit auf der Burg aus - Noch bis Ende der Ferien gesperrt

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schmidzeile1_k„Wir liegen ganz gut im Zeitplan. Allerdings ist die Schmidzeile sicher noch bis zum Ferienende komplett gesperrt“, sagte Wasserburgs Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann auf Anfrage der Wasserburger Stimme. Derzeit sei man dabei, die neuen Gehwege anzulegen und die Fahrbahnen zu verbreitern. „Da kommen derzeit an einigen Stellen noch keine zwei Autos aneinander vorbei.“ Auch mit dem Bau der Fußgänger-Ampel auf der Burg habe man bereits begonnen. So sieht’s auf der Burg und in der Schmidzeile derzeit aus …

 

 

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12 Gedanken zu „Schmidzeile: Baustelle im Zeitplan

  1. Grandios! Hamma’s endlich g’schafft: Die erste Ampel in der Altstadt seit Wasserburg existiert.
    Wetten, dass es nicht die letzte sein wird?

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    1. Eine Ampel war doch immer ein Wunsch der BewohnerInnen des Altersheims, damit diese sicher über die Straße kommen.

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      1. Ola Huaba, jetzt schreibt a moi die Gabi aus der Schmidzeile. Schön, dass ihr euch Gedanken macht über a Ampel u oide Leid. Wir leben hier u hoffentlich dürfen wir in unseren Häusern a oid wern. 1955 starb hier der erste Mann meiner Mama, der Herr Dr Johann Baptist Maria Meier vor der Haustür, weil die Kurven exakt genau so blöd war wie heute. Er wollte los u helfen, da hat ihn ein Lastwagen überfahren. Ich kanns belegen. Wo ist mein Bürgermeister, den ich unter Eid gewählt habe u seine 12 Apostel? Na ned do, weils a Staatsstraß is! Kann es sein, dass ein Ingenieurbüro u Fr Hermann den Schmarrn meinen Nachbarn u mir erklären will, nach dem Motto von Sat 1, alles wird gut? I hob an Hois auf ….nix werd guad, mir werns segn.

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        1. Ich finde diesen Artikel sehr unsozial. Die Stadt wird sich schon Gedanken gemacht haben über diese Lösung.

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        2. Liebe Gabi, so tragisch und bedauernswert der besagte Verkehrsunfall auch sein mag, verstehe ich es so, dass dieses Schicksal dafür gesorgt hat, dass Sie irgendwann später das Licht der Welt erblicken durften. Nun habe ich mir die Mühe gemacht und mir den Standort angesehen und muss sagen, dass hinter Ihrer Aussage nur eines stehen kann: mangelnde eigene Grundstücksgröße mit Allgemeingrund zu kompensieren. Dass das nicht funktioniert, werden Sie doch wohl verstehen. Die Welt ist kein Ponyhof und Allgemeinwohl steht über Individualwohl.
          Also lächeln und diesem tollen Vorhaben Gutes abgewinnen.

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          1. Ich habe keine Probleme mit der Ampel, ziehe aber sehr wohl die Sinnhaftigkeit des Umbaus im unteren Bereich Richtung Marienplatz in Frage. Der Nutzen für die Senioren ist in meinen Augen eher beschränkt. Für mobile Altenheimbewohner war der Gehsteig bisher kein größeres Problem. Für in der Mobilität Eingeschränkte (Rollstuhl-/Rollatorfahrer) ist der Gehweg auch in der jetzigen Form abwärts schwer, aufwärts wohl unmöglich zu bewältigen. Das ganze Projekt wurde uns Bewohnern der Schmidzeile als barrierefreier Weg von der Burgau zum Marienplatz verkauft, was absoluter Blödsinn ist. Für diesen Unsinn wurden insgesamt 300.000 EUR zum Fenster rausgeworfen. Das Geld wäre wohl besser in Überlegungen investiert gewesen, ob ein Altenheim in dieser jetzigen Form, d. h. in einem denkmalgeschützten Gebäude mit allen baulichen Einschränkungen und einer äußerst schwierigen verkehrstechnischen Lage, überhaupt auf lange Sicht Sinn macht. Ich hielte es für die Bewohner für wesentlich besser, wenn sie einen Platz in einem zentralen, modernen Gebäude erhalten. Diese Überlegung wurde aber offensichtlich nicht einmal angestellt. Stattdessen hat man ein weiteres Nadelöhr geschaffen, das dem Berufs- und Schulverkehr noch viel Freude bereiten wird: Denn in beide Richtungen ist diese Straße nun zu Stoßzeiten nicht mehr befahrbar. Ein Verkehrschaos ist vorprogrammiert.

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          2. Tja, die liebe Gabi. Was soll man da noch sagen. Ist halt wie immer gegen alles, nur um des Unfrieden willens. Danke Heinzi, Du hast es toll zusammengefasst!
            Ich finde die neue Lösung gut und denke, wir werden auch in Zukunft locker ums Eck kommen! Ging auch, als die Dauerfalschparker noch im absoluten Halteverbot standen, einfach weil es auch freundliche und umsichtige Fahrer gibt!
            Ob es tatsächlich seniorenfreundlicher wird, wird sich zeigen, aber ich bin da guter Dinge! Sonnige Tage,
            Sara

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  2. Es geht überhaupt nicht darum, den Senioren nicht, wo auch immer möglich, Erleichterungen zu verschaffen.
    Es geht darum, wie es Schmidzeile beschreibt: Um ein Verkehrschaos, an dem sich vor allem die Anwohner der Schmidzeile/Burg erfreuen werden. Anstatt sich um ein Gesamtkonzept „Altersgerecht wohnen in Wasserburg“ zu kümmern (und das ist wahre Inklusion), wird nur an Symptomen herumgedoktert.
    Denn wer es ernst meint mit den Senioren, muss konsequenterweise auch das haarsträubende „historische“ Pflaster an vielen Stellen der Altstadt mit seinen zentimetergroßen Fugen herausreißen. Dort ruinieren sich schon „normale“ Bürger zumindest Absätze und Schuhspitzen (unser Schuster Machacek kann ein Lied davon singen) – wie soll man da erst mit Rollstuhl/Rollator unterwegs sein?

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    1. Ein größeres Verkehrschaos, als bisher ist wohl nicht zu befürchten, denn eine Engstelle ist die Kurve in der Schmidzeile bereits heute. Durch die leichte Verschwenkung der Fahrbahn wird aber die Sicht auf die Engstelle erleichtert. Deutlich verbessern würde sich die Situation trotzdem nur mit einer Einbahnstraßenregelung. Da dies aber wegen der Einordnung als Staatsstraße nicht möglich sein soll, wäre auch schon sehr viel gewonnen, wenn man das widerrechtliche Linksabbiegen von der Bruckgasse in die Schmidzeile wirksam unterbinden könnte. Denn diese Linksabbieger machen, so zumindest meine Beobachtung, v.a. frühmorgens einen wesentlichen Teil der in der Schmidzeile bergauf fahrenden Verkehrs aus. Und ein bergauf fahrendes Fahrzeug ist sicher lauter und störender als zehn bergab rollende.

      Aber mal ganz allgemein: wenn man sich schon an den teilweise chaotischen Verkehrszuständen in der Altstadt stört, dann sollte man dabei aber auch denen die Schuld geben, die das Chaos verursachen – nämlich Autofahrern, die zu den unmöglichsten (Stoß-)Zeiten rücksichtslos an den unmöglichsten Engstellen falschparken. Oder noch besser: man geht in sich und überlegt, ob man selber die Autofahrerei auch mal reduzieren kann. Wenn da genügend mitmachen, könnte das ungemein entchaotisierend sein und es würden nicht bei jeder Baumaßnahme, die eine Erleichterung für betagte und/oder behinderte Fußgänger darstellen soll, die Belange des Autoverkehrs entgegenstehen.

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      1. Die Fahrbahn wurde Richtung Marienplatz nach rechts verschwenkt. Somit ändert sich an der Einsichtbarkeit der Engstelle für die Richtung Burg Fahrenden überhaupt nichts. Die Engstelle (d. h. im Wesentlichen dort, wo die Mauer verläuft) wurde aber noch mal um knapp einen Meter enger. Richtung Burg wird man also an dieser Stelle zu Stoßzeiten erst mal festbetoniert bleiben, bis der Stoßverkehr wieder weg ist.

        Ich bezweifle im übrigen sogar, dass ein Bus und ein Auto im unteren Bereich (d. h. im Bereich Gruber) überhaupt noch aneinander vorbeipassen.

        Dass am Verkehrschaos einige ganz gehörig beitragen, ist vollkommen richtig. Aber es sind im Wesentlichen immer dieselben, die dauerparken und/oder die Fahrbahn blockieren. Ich hoffe dann doch, dass die Stadt diesbezüglich in nächster Zeit etwas genauer hinschaut. Beim Umbau vom Gruber standen wochenlang Handwerkerfahrzeuge (teilweise vier hintereinander) Richtung Marienplatz. Mir kann keiner erzählen, dass das von der Stadtverwaltung keiner gesehen hat.

        Zur Einbahnstraßenregelung: Die Option wäre möglich gewesen, wenn die Stadt die Straße gekauft hätte. Das wollte sie aber nicht, weil sie dann den Unterhalt der Brücke übernehmen hätte müssen. Merkwürdigerweise sind der Bau und Unterhalt einer neuen Fußgängerbrücke über den Inn wiederum kein Problem.

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        1. Durch die Verschwenkung wird der Kurve etwas von der Krümmung genommen – natürlich verbessert sich da für die Autofahrer aus beiden Richtungen die Einsehbarkeit. Geradeaus schauen ist nun mal erheblich einfacher als ums Eck. Richtig ist, dass es an dieser Stelle nochmal etwas enger wird. Das hat zur Folge, dass der bergauf Fahrende künftig dem bergab fahrenden Vorfahrt gewähren muss – bis jetzt konnten sich zwei nicht allzu breite Pkw noch halbwegs aneinander vorbeischieben. Da es sich aber zu Stoßzeiten gerade bergab meistens sowieso staut, müssen in Zukunft die bergab Fahrenden dann eben den sogenannten „freiwilligen Vorfahrtsverzicht“ üben, damit man bergauf eben nicht „festbetoniert“ bleibt. So ein bisserl Rücksicht untereinander und eine vorausschauende Fahrweise muss man schon auch mal voraussetzen dürfen. Die Breite im unteren Bereich reicht nach meinem Augenmaß leicht noch für Pkw und Bus nebeneinander, auch wenn es freilich enger als vorher wird. Das dürfte aber zur Folge haben, dass dann automatisch langsamer gefahren wird. Das Planungsbüro ist ja nun auch nicht ganz neu im Geschäft, die werden die notwendigen Regelquerschnitte hoffentlich kennen.

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    2. Das Lied unseres Schusters Machacek ist dann ja sicher ein fröhliches. Auch ich trage in meiner Freizeit gerne Stilettos, in der Altstadt entscheide ich mich aber immer öfter für Bergstiefel. Absätze und Schuhspitzen zeigen auch nach mehrmaligem Durchlaufen der Schustergasse kaum Abnutzungserscheinungen!

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