„Schee, dass i do bin“

Michi Altinger beim zweiten Montagsbrett’l im kbo-Inn-Salzach-Klinikum

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Foto Montagsbrett'l OktoberMit seinem altbewährten „Schee, dass i do bin“ begrüßte Michael Altinger beim zweiten Montagsbrett’l in diesem Jahr die Gäste im Festsaal des kbo-Inn-Salzach-Klinikums. Nach dem Motto „Früher war alles besser“, erzählte er den jüngeren Besuchern, wie man früher ohne Navi im Straßenverkehr zurecht kam. „Man ist einfach an den Seitenstreifen gefahren, hat das Fenster heruntergelassen und hat doch tatsächlich fremde Leute angesprochen, um nach dem Weg zu fragen“, ohne vorher per Facebook eine Freundschaftsanfrage zu verschicken. Heute unvorstellbar.

Wie traditionell beim Montagsbrett‘l hatte Altinger Verstärkung im Gepäck. Zu Gast waren dieses Mal Patrick Salmen aus Wuppertal, Hosea Ratschiller aus Wien und Carsten Höfer, der ebenfalls einen weiten Weg auf sich genommen hatte und aus Münster angereist war.

Den Anfang machte Patrick Salmen, welcher das Publikum mit selbst verfassten Rätseln zum Grübeln brachte. Über seine Lese-Show, in der er Kurzgeschichten mit überraschendem Ausgang aus seinem Buch zum Besten gab, musste das Publikum schmunzeln. Amüsiert erzählte er über das von ihm beobachtete Verhalten von Paaren auf Weihnachtsmärkten. In dieser romantischen Atmosphäre überkäme es Männer häufig, ihre Frauen mit Lebkuchenherzen zu behängen. Diese Herzen erinnern ihn an Kuhglocken und den durch diese ausgedrückten Besitzanspruch „Meine Kuh, Deine Kuh!“.

Mit wienerischem Charme trat Hosea Ratschiller auf die Bühne. Er habe sich unserer schnelllebigen Zeit angepasst, in der es möglichst schnell möglichst viel zu erreichen gilt. „Das hab´ ich gemacht und mein Studium ganz schnell an den Nagel gehängt.“

Nach der Pause begeisterte Frauenversteher Carsten Höfer mit Ausschnitten aus seinem Programm „Secondhand MANN – gebrauchte Männer lieben besser“.

Er erläuterte den Unterschied zwischen First Man und Secondhand Man, der darin bestehe, dass letzterer durch mehr Ausdauer, Erfahrung und Geschick überzeugt und Frau geringen Zeitaufwand zur Ausbildung seiner Fähigkeiten benötigt. Die Perfektion des Secondhand Mannes schrieb er dem „staatlich geprüften“ Secondhand Mann zu, welcher sich durch eine bereits stattgefundene standesamtliche Heirat und die dazugehörende Scheidungsurkunde ausweisen könne Abschließend analysierte er die Hautpflegeprodukte einer Frau und klärte das Publikum darüber auf, dass es sich bei dem Zusatzstoff Urea lediglich um Harnstoffe handele. Aus dem Preis-Leistungs-Verhältnis schloss er, es müsse sich dabei um den Urin von George Clooney handeln.

Am tosenden Applaus im ausverkauften Saal war zu erkennen, dass auch dieses Brett‘l wieder ein voller Erfolg war.     KS

 

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