Riesiger Fund: Schwammerl in der Stadt

Gastronom Peter Fichter präsentiert Steinpilze, die mitten aus Wasserburg kommen

image_pdfimage_print

FichterDa staunte Peter Fichter, der Wirt vom Stechlkeller in Wasserburg, nicht schlecht, als ihm sein Bruder Bernd die Ausbeute seiner letzten Schwammerlsuche vorbei brachte. Acht Kilo Steinpilze, gefunden am Herder – also nicht im dunklen, feuchten Wald, wo Pilze sonst gern wachsen, sondern in der Stadt. Der Fund ist auch deshalb so außergewöhnlich, weil viele dieser Steinpilze ungewöhnlich groß sind …

„Die Pilze sind alle wunderschön, das Fleisch schneeweiß und sie haben ein herrliches Aroma.“ Das dürfte alle Feinschmecker der Umgebung freuen, denn beim Stechlkeller werden die heimischen Steinpilze in nächster Zeit wohl nicht ausgehen.

Der heimische Steinpilz mit seinen zahlreichen Unterarten kann einen Stiel von fünf bis 15 Zentimeter Höhe und einen fleischigen Hut mit zehn bis 20 Zentimeter Durchmesser ausbilden. Wer selbst gern auf die Suche geht, kann ja mal nachsehen, ob Bernd Fichter vielleicht doch ein paar Exemplare übersehen hat – auch wenn das angesichts der enormen Menge von acht Kilo unwahrscheinlich ist.

Der Frucktkörper der Steinpilze erreicht maximal ein Gewicht von bis zu einem Kilo, das heißt, die gestern gefundenen Pilze sind einige der größten Vertreter ihrer Art. Außerdem gilt das Jahr 2014 bisher für Freunde des Steinpilzes eher als hager, denn im Gegensatz zum letzten Jahr hielten sich die Funde heuer bisher in Grenzen. 

P1000718Gastronom Peter Fischer freut sich jedenfalls über acht Kilo Steinpilze, die er die nächsten Wochen seinen Gästen servieren kann.    JD

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.