Realistisches Szenario fordert die Wehr

Großübung der Feuerwehren aus dem Altlandkreis in Eiselfing

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Thalham_10Eiselfing – Dichte Rauchschwaden, zahlreiche Schaulustige und zwischendrin plötzlich eine Frau, die verzweifelt nach ihrem Kind sucht: Mit diesem realistischen Szenario sahen sich die im Rahmen einer Großübung alarmierten Einsatzkräfte am Wochenende im Eiselfinger Ortsteil Thalham konfrontiert. Neben der Anwendung praktischer Fähigkeiten stand in erster Linie die rasche und koordinierte Zusammenarbeit der Hilfskräfte aus der Region im Mittelpunkt.

„Brand einer großen Stallung. Personen sind in Gefahr“, lautete die schlichte, aber zugleich eindringliche Alarmmeldung. Daraufhin eilten die Feuerwehren aus Aham, Bachmehring, Freiham, Griesstätt, Schönberg und Wasserburg zu einem ehemaligen und nun leer stehenden landwirtschaftlichen Anwesen in Thalham. Unter der Einsatzleitung des Ahamer Kommandanten Stefan Zimmermann galt es, den fiktiven Brand – dargestellt durch Nebelmaschinen und teilweise sogar durch ein echtes kleines Feuer – unter Kontrolle zu bringen.

Unter schwerem Atemschutz drangen mehrere Trupps sofort ins stark verrauchte Gebäude ein. Sie mussten vermisste Personen in den Räumen suchen und zugleich den Brandherd lokalisieren, um ihren Löschangriff starten zu können. Des Weiteren verlegten die rund 80 Übungsteilnehmer mehrere hundert Meter lange Schlauchleitungen, schützten die gefährdeten Nachbarhäuser und retteten insgesamt fünf verletzte Hausbewohner. Schnee und Eis stellten alle Beteiligten und ihre Ausrüstung dabei vor eine zusätzliche Herausforderung.

 

Dem als Beobachter anwesenden Kreisbrandinspektor Georg Wimmer und den eingesetzten Führungskräften der einzelnen Feuerwehren standen zum Abschluss der Großübung schließlich noch Filmsequenzen von zuvor im Gebäude eigens installierten Kameras zur Verfügung, welche zur gemeinsamen Auswertung und Besprechung der verschiedenen Übungsabschnitte dienten.  GR

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