Polizei nimmt jungen Wasserburger (17) fest

Er hatte Beweis-Marihuana schlucken wollen und einem Beamten die Hose zerrissen

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Blaulicht03In den Abendstunden am Freitag sollte in Wasserburg ein amtsbekannter 17-jähriger Betäubungsmittel-Konsument einer Polizei-Kontrolle unterzogen werden, melden die Beamten. Im Zuge der Kontrolle fanden die Polizisten ein Gläschen mit Marihuana. Dieses Glas habe der Jugendliche dann dem Beamten schnell entrissen und der 17-Jährige habe versucht, den Inhalt zu verschlucken. Das Verschlucken konnte zwar unterbunden werden, jedoch ging hierbei auch das Marihuana aus dem Glas verloren. Der Jugendliche aus Wasserburg sei dann vorläufig festgenommen worden …

Im Zuge der eingeleiteten Wohnungsnachschau im elterlichen Haus im Burgerfeld – so die Polizei in ihrem Bericht – seien noch eine Kleinmenge an Drogen – insgesamt vier Gramm Marihuana – aufgefunden worden.

Bei den Widerstandshandlungen des Jugendlichen verletzte sich dieser leicht im Gesicht und es wurde die Hose eines eingesetzten Polizeibeamten zerrissen.

Den Jugendlichen erwartet nun jeweils eine Anzeige wegen des Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz und eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

Die Polizei wundert sich laut Pressemitteilung, warum der Jugendliche die Situation wegen einer Kleinmenge Marihuana derart eskalieren ließ.

 

 

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17 Gedanken zu „Polizei nimmt jungen Wasserburger (17) fest

  1. „Die Polizei wundert sich laut Pressemitteilung, warum der Jugendliche die Situation wegen einer Kleinmenge Marihuana derart eskalieren ließ.“

    … und ich wundere mich, weshalb die Staatsmacht immer noch auf die armen, kleinen Konsumenten losgeht und sogar eine Durchsuchung folgen lässt – kostet ja nix…!

    Wegen einer Kleinmenge! So langsam ist das alles nicht mehr nachvollziehbar … legalize it!

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    1. Ich wundere mich auch, dass die Polizei sich wundert. Immerhin führt ja scheinbar schon der Besitz einer Kleinmenge zwingend zu einer Anzeige.

      Logisch, dass versucht wird, dies zu verhindern. Über die Legalisierung von weichen Drogen kann man natürlich streiten. Die Legalisierungsgegner sollten aber bedenken, dass auch Alkohol eigentlich eine Droge ist. Der Besitz von einer Flasche Schnaps wird aber nicht bestraft, auch wenn man vorhat, davon zu trinken. Nicht einmal der Spirituosenhändler muss ins Gefängnis!

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    2. Keine Verharmlosung

      Und wenn es die „armen kleinen Konsumenten“ nicht gäbe, dann gäbe es auch die kleinen und großen Dealer nicht, keine Beschaffungskriminalität, keine Kosten bei Staat oder Gesundheitswesen für Entzug, Behandlung von Folgeerkrankungen …

      Und woher soll „die Staatsmacht“ wissen, ob aus dem „armen kleinen Konsumenten“ nicht schon – weil man schon im Milieu ist – ein kleiner Dealer geworden ist, wenn nicht durch eine Durchsuchung? Wo ist die Grenze?

      Außerdem: „Amtsbekannter, *17-jähriger* Betäubungsmittelkonsument“. Möglich, dass er es auch nur von einem anderen „armen kleinen Konsumenten“ gelernt hat?

      17 Jahre, und das Leben schon verkorkst. Aber der Staat soll wegschauen? Ich bin froh, dass bei uns da noch eingeschritten wird. Klar wäre ein Fahndungs-Erfolg gegen die Dealer noch tausendmal besser. Aber durch Wegschauen erreicht man den sicher nicht.

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  2. Der Vergleich mit Alkohol ist so alt wie der Böhmerwald und hinkt.

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    1. Kopfschüttelnder Beobachter

      Der Vergleich hinkt weil????

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      1. Ich behaupte nicht, dass Alkohol keine Droge ist. Aber Legales mit Illegalem zu vergleichen?

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        1. Warum darf man Legales nicht mit Illegalem vergleichen? Welch eigenartige Regeln stellen Sie hier auf?

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          1. Ich stelle hier überhaupt keine Regeln auf. Dafür seid anscheinend ihr Experten zuständig.

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        2. Kopfschüttelnder Beobachter

          Genau das wird hier ja hinterfragt: weshalb ist das eine legal, das andere aber illegal??

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        3. Ed, des war jetz a Schmarrn

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        4. Und Kofi Annan wirft grad den Gedanken auf, sämtliche Drogen zu legalisieren; dann wär`s nimmer kriminell und den Konsumenten könnte evt. auch besser geholfen werden….

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    2. … fragt mal einen Suchtmediziner des ISK Wasserburg, was denn schlimmer ist? Ein bisschen THC oder frei verkäuflicher Brandwein von der Tanke.

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      1. Hast du denn schon einen gefragt?

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  3. Ich wundere mich nicht, weil Kiffen einfach bekloppt macht und zu Realitätsverlust führt.

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    1. Darum legalisieren – denn das unbehandelte, saubere Cannabis hat diese Wirkung nicht.

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  4. Vielleicht sollte man bei allen Meckerern auch mal durch die Wohnung schaun 😉

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    1. H,W.J.J.SCHUMACHER,,

      Aus sicherer Quelle . . .
      Das wird auch gemacht. Wer sich so öffentlich äussert oder abstimmt, setzt sich doch freiwillig ganz oben auf die LISTE. Gratuliere! (gut gemacht, nicht nachgedacht- Realitätsverlust)
      Besser wäre: Richtig wählen gehen (oder auswandern)! Denn wir leben ja in einer Demokratie und da bist DU nur noch in der Wahlkabine anon ym.Und nachher giebts kein Meckern.
      HOCHACHTUNGSVOLL
      (1OO % ANON ym)
      H.W.J.J.SCHUMACHER

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