Polizei: „Autofahrer oft überfordert“

Gestern 60 Einsätze für Abschleppunternehmen - Auch heut geht's rund

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P1040249Wasserburg/Altlandkreis – Während die meisten frieren, schwitzen sie mächtig: Die heimischen Abschleppunternehmen hatten die letzten beiden Tage jede Menge Arbeit. „Wir mussten alleine gestern 60mal ausrücken, um Autos aus Gräben herauszuziehen oder nach Blechschäden abzutransportieren“, sagt Christopher Crüwell vom ADAC-Abschleppdienst Dengler&Crüwell in Rott (Foto). „Das kommt einfach davon, dass sich viele Autofahrer auf den Winter nur schwer einstellen können und oft auch noch die falschen Reifen auf ihrem Wagen haben“, so ein Sprecher der Wasserburger Polizei.

„Es reicht nämlich nicht, wenn der Reifen die berühmte Schneeflocke auf der Außenhaut aufgedruckt hat. Da muss auch noch die Bezeichnung ,M+S‘ drauf sein, dann ist’s ein richtiger Winterreifen“, so die Wasserburger Polizei.

Zum Glück habe es die letzten 48 Stunden keine schwereren Verkehrsunfälle gegeben, dass liege daran, dass die meisten Autofahrer vernünftigerweise das Tempo drosselten und die Räumdienste rund um die Uhr im Einsatz seien. Die zahlreichen Blechschäden seien oft auf mangelhaftes fahrerisches Können und auf die moderne Technik in den Autos zurückzuführen.  „Letztlich siegt immer die Fahrphysik. Da sind viele einfach überfordert und dann scheppert’s“, so der Polizeisprecher.

Unser Foto unten zeigt einen Blechschaden auf der Salzburger Straße in Wasserburg. Dort waren heute zwei Pkw auf schneeglatter Straße zusammengeprallt. Kleine Ursache, große Wirkung: Beide Autos konnten nicht mehr weiterfahren, mussten abgeschleppt werden. Verletzt wurde zum Glück niemand. BS

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