Peter Rink bleibt an der Spitze

Heimatverein Wasserburg zog gestern Bilanz - Neuwahlen auf dem Programm

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DSC_0778Ein umfangreiches Vortrags- und Informationsprogramm, gemeinsame Fahrten, ein Benefizkonzert in Attel, eine rundum positive Bilanz bei den Finanzen und stabile Mitgliederzahlen: Der Heimatverein für Wasserburg und Umgebung (Historischer Verein) blickte gestern im Sparkassen-Saal auf ein äußerst erfolgreiches Vereinsjahr zurück. Und weil das so ist, zeigten sich die Mitglieder von ihrer Vorstandschaft durch und durch überzeugt und bestätigten die Führungsmannschaft mit großer Mehrheit in ihren Ämtern. An der Spitze bleibt Peter Rink (links), ihm zur Seite steht als …

DSC_0785… Geschäftsführender Vorsitzender Matthias Haupt (Foto oben rechts)

Als Beiräte wurden in die Vorstandschaft erneut gewählt: Dr. Gerald Dobler, Otto Zwiefelhofer, Markus Reheis, Inge Löfflad, Traudl Inninger und Reinhold Schuhbeck.

Der Vorstandschaft gehören weiterhin Schriftführer Konrad Doser und als Schatzmeister Richard Steinbichler an.

Neu in der Vorstandschaft ist Magdalena März. Sie löst Hanns Airainer ab, der aus Altersgründen ausschied. Inge Hain ist neue Revisorin, sie löst Gerhard Kannengießer ab, der nicht mehr kandidierte und vom Vorsitzenden gebührend verabschiedet wurde (Foto). Die Wahlen wurden von Wasserburgs Zweitem Bürgermeister Werner Gartner geleitet.

Zuvor hatten sowohl Haupt als auch Rink ihren Rückblick auf das Vereinsjahr gehalten und über zahlreiche Aktivitäten berichtet. Rink erinnerte dabei an das Motto, nachdem die Vorstandschaft den Verein führe: „Keine Zukunft ohne Herkunft.“ Er berichtete außerdem von leicht steigenden Mitgliederzahlen. Man habe erfolgreich gegen deren Rückgang gekämpft. „Und damit hören wir natürlich nicht auf. Wir suchen aktive Menschen, die sich für ihre Heimat, ihre Geschichte interessieren. Und besonders freuen wir uns über junge Mitglieder. Älter werden wir von ganz alleine.“

DSC_0783Ein besonderes Lob hatte der neue und alte Vorsitzende für die Sparkasse Wasserburg: „Der Heimatverein hat eine Heimat. Das ist doch prima“, so Rink mit Blick auf seinen Schatzmeister Richard Steinbichler, den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse. Letzterer hatte nicht nur positive Zahlen parat, sondern gleich auch noch eine Brotzeit für die Mitglieder des Heimatvereins im Gepäck.

Zu den üblichen Berichten zählt beim Heimatverein auch der der Wasserburger Kellerfreunde. Sie wurden auch heuer von Inge Löfflad, Otto Zwiefelhofer und Witgar Neumaier junior vertreten. Neumaier berichtete von 95 Führungen im vergangenen Jahr, bei denen über 1600 Besucher die Bierkatakomben nähergebracht worden seien. „Wir haben 2015 die 20.000-Besucher-Marke gerissen“, so Neumaier. Was ihn besonders freut: Die Kellerfreunde haben drei neue Mitglieder gewonnen. „Allesamt so um die 50 Jahre. Das ist für uns schon richtig jung“, schmunzelte er.

Die Hauptversammlung wurde heuer durch einen Vortrag von Stadtarchivar Matthias Haupt abgerundet. Er informierte eingehend über das Thema „Familienforschung“, gab wichtige Tipps für Hobby-Forscher und brachte zum Teil erstaunliche Tatsachen zutage. Zum Beispiel: Die älteste Urkunde, die sich mit einer Wasserburger Familie, beziehungsweise mit Wasserburger Bürgern beschäftigt, stammt aus dem Jahr 1301 – und liegt natürlich, wie könnte es auch anders sein, im Stadtarchiv. HC

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