Olympiasieger mit von der Partie

Wasserburger Sportmediziner als Referent bei Symposium des DSV im Odenwald

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sinzDas Symposium „Nordisch“ des Deutschen Skiverbands (DSV) fand dieser Tage  im Odenwald statt. An den zwei Tagen hielten Spezialisten Vorträge im Bereich Krafttraining, Sprungkraft und Neuro- Athletik. Der offizielle Mannschaftsarzt des DSV, Dr. Sebastian Sinz aus Wasserburg, konnte seine langjährige Erfahrung in seinem Spezialgebiet – effektive Triggerpunktbehandlung am Muskel-Sehnen und Fasziengewebe mittels Stoßwellentherapie – dem Trainerstab näher bringen.

„Die Therapie mit Stoßwelle zeigt ein enormes Potential im Spitzensport im Bereich Prävention, Regeneration und Rehabilitation“, so Dr. Sinz.

Unter dem Aspekt der natürlichen Leistungssteigerung durch Verbesserung des „Katapult-Effektes im Fasziengewebe“ konnte Dr. Sinz auch das Interesse bei den Bundestrainern im Skisprung Werner Schuster und dem Bundestrainer Hermann Weinbuch im Bereich nordische Kombination wecken .

Da die Anwendungsmöglichkeiten der Stoßwellentherapie in der Therapie von Muskulatur und Fasziengewebe sehr innovativ sind, gibt es noch keine fundierte Studienlage. Es bestehen nun aber Möglichkeiten der universitären Zusammenarbeit. Studien im Zusammenschluss mit der Biomechanik der TU München unter Prof. Schwirtz und der Sportmedizin Leipzig unter Prof. Busse sind angedacht.

Trotz mangelnder Studienlage werden die innovativen Therapiemöglichkeiten von Dr. Sebastian Sinz in den C-, B- und eventuell auch in den A-Kader der Nationalmannschaften einfließen.

Foto: (von links): Martin Schmid (Olympiasieger im Skisprung), Hermann Weinbuch (Bundestrainer nordische Kombination), Werner Schuster (Bundestrainer Skisprung), Horst Hüttel (kniend, Sportlicher Leiter DSV Nordisch), Dr. Sebastian Sinz, Nikolas Kullmann (Sprungkrafttrainer), Sepp Buchner (Bundestrainer Nachwuchs).

 

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