Nur mit Rabatt

Tipps zur Altersvorsorge vom Experten Harry Aschekowsky

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harryDie Motorradsaison war schön, aber ist vorbei. Und was noch vorbei ist: das Profil meiner Reifen. Und als ob ich das lauthals ausposaunt hätte, kommt eine e-mail vom Reifendiscounter und bietet mir 30 % Rabatt auf alles. Flugs die Seite aufgerufen, meine Daten eingegeben und – die Vorfreude ist groß – sie kosten einiges mehr als letztes Jahr. Trotz der 30 % Rabatt. Tja, war wohl nix. Aber anscheinend ist heutzutage ohne Rabatt und Bonus nix mehr zu verkaufen. Was hat das jetzt mit Altersvorsorge zu tun? Dazu eine Episode aus dem richtigen Leben unter www.wasserburger-stimme.de …

Unser Foto: Experte Harry Aschekowsky aus Wasserburg.

Wenn Kunden mit meiner Beratung und Umsetzung nicht zufrieden sind, bitte ich darum, das für sich zu behalten. Und wenn das Gegenteil eintritt, bitte ich darum, diese guten Erfahrungen möglichst oft weiter zu geben. So bin ich mit einem 40-jährigen selbständigen Unternehmensberater, gelernter Diplom-Kaufmann, in Kontakt gekommen. Was mir mein Kunde bei der Empfehlung noch mit auf den Weg gab: „Mein Bekannter ist geschäftlich kein ganz einfacher Zeitgenosse und er stammt aus dem Schwaben-Ländle“. Schluck. Und ich dachte bei mir: „Aha, das Schwaben-Portfolio. Mein Vermögen besteht aus Immobilie, Immobilie und … Immobilie.“ Weit gefehlt.

Der Herr Z., der Unternehmensberater, sei wohl sehr an Informationen rund um das Thema Rente interessiert. Seinem früheren Finanzberater hatte er schon vor einiger Zeit empfohlen, die Tür von außen zu schließen. Was er hierbei nicht bedachte: die bisher abgeschlossenen Verträge sind noch da. Die Beiträge auch. Und die steigen auch noch jedes Jahr. Es mußte mal was passieren.

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Also keine schlechte Ausgangssituation. Unzufriedenheit, steigende Belastungen, kein klares Konzept. Also griff ich zum Hörer und rief Herrn Z. an: „Hallo, Grüß Gott, Harry Aschekowsky mein Name. Ich rufe an auf Empfehlung von…“ Nach kurzer Erläuterung, um was es ginge, zückte Herr Z. seinen Kalender und wir machten einen Termin aus. „Freue mich auf unser Gespräch, bis dahin!“ sagte ich zum Abschluss. Nachdem ich den Hörer wieder auflegte, dachte ich mir: Das lief ja äußerst geschmeidig. Der ist doch gar nicht so schwierig…

Der Termin steht an. Wir treffen uns bei Herrn Z. im Büro. Sehr modern eingerichtet, USM Haller Möbel. Gefällt mir. Alles nicht ganz billig. Das Geschäft scheint zu laufen…

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Nachdem wir uns vorgestellt, ich meine Arbeitsweise erläutert und Herr Z. die Aufgabenstellung schilderte, kommen wir zum Punkt „Erwartungen an das Gespräch“. Immer ein heikler Punkt. Ich helfe hier, in dem ich meine wichtigsten Erwartungen erläutere: „Wissen Sie, was ich brauche? Offenheit. Weil ich sonst keinen guten Rat geben kann. Und wissen Sie was noch? Wenn die Lösungen gut sind, die ich für Sie habe, dass Sie mich weiterempfehlen.“ Alles kein Problem, meint Herr Z.. Nachdem auch langfristige Zusammenarbeit, dauerhafte Betreuung, gute Erreichbarkeit von Herrn Z. angesprochen wurden – alles Dinge die für mich auch sehr wichtig sind – kam die Kröte:

„Ich kenne ja Ihre Honorarsätze. Die sind mir zu hoch. Ich will 25 % Rabatt.“ Das ganze in dezentem Schwäbisch. Ich hab kurz überlegt. Immer für ein Viertel weniger arbeiten? Ärgerlich. Andererseits interessiert mich die Aufgabe. Was soll´s. An die Arbeit.

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Den dicken Ordner von Herrn Z. nehme ich mit nach Hause. Soweit hat sich das Vertrauen schon aufgebaut. Schön. Was weniger schön ist: ein Haufen Zeug. Gesetzliche Rentenansprüche, Lebensversicherung, fondsgebundene Lebensversicherung, Rürup-Rente, ruhende betriebliche Altersvorsorge (BAV). Die wichtigsten Versicherungen, 2 Bausparer, ein Aktiendepot. Das soll aber erst später Thema sein. Jedenfalls viel Arbeit. Und jeder Euro ist für mich nur 75 Cent wert. Egal.

Der Folgetermin mit Herrn Z. ist da. Er kommt dieses mal zu mir. Gut, brauche ich die ganzen Sachen nicht rumschleppen. Ich lege ihm ein finanzmathematisches Gutachten zur Lebensversicherung vor. Ich lege Gutachten zwei zum Rürup vor. Ich lege Gutachten drei zum Fondsvertrag vor. Die BAV bleibt ruhen. Herr Z. schaut mich an. „Wenn Sie wollen, rechnen Sie nach. Sie werden keinen Fehler finden“, sage ich. Herr Z. nimmt die Gutachten mit und ruft mich am nächsten Morgen an. „Die 200.000,- Euro mehr für die Rente, wenn ich meine Verträge umstelle, da kann man nicht meckern. Und das mit dem Rabatt können´s vergessen.“

Direkt-Kontakt:

Plan2Invest Harry Aschekowsky (Dipl.-Wirtsch.-Ing. FH)

Ledererzeile 56, Rückgebäude

83512 Wasserburg a. Inn

Mobil: 0171 / 88 30 225 Tel.: 0 80 71 / 9 20 60 – 35 Fax: 0 80 71 / 9 20 60 – 36

Mail: info(at)plan2invest.de

 

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