Noch dreimal „MIST“

Irischer Abend von Susan Hecker am Theater Wasserburg

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mist_kNoch dreimal ist am Theater Wasserburg zu erleben, wie es sich mit dem Iren und dem Irischen an sich so verhält, und zwar auf folgender Basis: „Passiert einem in Deutschland etwas, versäumt man den Zug, bricht man ein Bein, macht man Pleite, so sagen wir: Schlimmer hätte es nicht kommen können. Immer ist das, was passiert, gleich das Schlimmste – bei den Iren ist es fast umgekehrt: bricht man hier ein Bein, versäumt man den Zug, macht man Pleite, so sagen sie: It could be worse – es könnte schlimmer sein: man hätte statt des Beines den Hals brechen, statt des Zuges den Himmel versäumen und statt Pleite zu machen, hätte man seinen Seelenfrieden verlieren können.“

So hat sich das Heinrich Böll in seinem „Irischen Tagebuch“ notiert. Zusammengefasst: „Mist“ sagen wir. „Es könnte schlimmer sein“ die Iren, die mit „Mist“ eher den Nebeldunst meinen … Susan Hecker, halb Irin, halb Deutsche, wirft in dieser Regie-Arbeit einen Blick auf diesen Unterschied in der Wahrnehmung – mit irischem Humor und nebulösen Gestalten.

Es spielen: Annett Segerer und Nik Mayr. Die letzten Spieltermine: Freitag, 30. und Samstag, 31. Januar, jeweils um 20 Uhr sowie Sonntag, 1. Februar, um 19 Uhr.

 

Foto: Christian Flamm

 

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