Nationenfest: Genießen mit „Swing Gitan“

Paris mitten in Wasserburg - Inspiration pur - Der ganze Zeitplan

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Swing 2Wasserburg – „Swing Gitan“. Das sind Sängerin und Gitarristin Michaela Knappik, Gitarrist Martin Knappik und Kontrabassist Robert Winkler. Die drei Musiker stehen am Samstag beim Wasserburger Nationenfest um 18.30 Uhr auf der Bühne in der  Frauengasse/Herrengasse. Und sie lassen Chansons und Gypsy Swing mit französischem Gesang und abwechslungsreichen Arrangements aufleben. Zum Genießen. Dazu kommen kleine Geschichten zu ausgewählten Stücken, die das Leben der Bohème wieder lebendig werden lassen …

swingDas Paris in den 30er Jahren – Musiker, Schriftsteller und Künstler aus aller Welt fühlen sich gleichermaßen von der Magie dieser einzigartigen Stadt angezogen, um nächtelang in den Tanzhallen, Bars und Cafes um den Montmartre das Leben und sich selbst zu feiern. Edith Piaf wird zum gefeierten Star, der amerikanische Swing setzt zu seinem Siegeszug an und mitten darin lebt der Gitarrist Django Reinhardt, der es wie kein Anderer versteht, bereits zu Lebzeiten zur Legende zu werden.“

Swing Gitan sind Michaela Knappik (Gesang/Gitarre) und Martin Knappik (Gitarre), begleitet von Robert Winkler am Kontrabass.

Ihre Wasserburger Termine:

31.05.14 18:30 Nationenfest in Wasserburg, Infos unter www.rio-konkret.de
21.06.14 10:30 „Musikalische Samstage“ in der Wasserburger Altstadt.
Den genauen Ort entnehmen Sie bitte der Homepage: www.wfv-wasserburg.de

Der ganze Zeitplan des Wasserburger Nationenfestes am Samstag:

Nationenfest 2

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10 Gedanken zu „Nationenfest: Genießen mit „Swing Gitan“

  1. The Guardian

    So, jetzt wird´s langsam Abend in den alten Gassen der Stadt. Das Nationenfest neigt sich langsam dem Ende zu. Es gab mal wieder viel zu bestaunen. Insgesamt hat sich das Bild dieses Festes in den letzten Jahren aber sehr gewandelt. Von den einstigen vielen Folkloretruppen ist leider nicht meht allzuviel zu sehen. Hervorragend waren, wie jedes Jahr, die kulinarischen Köstlichkeiten der einzelnen Länder. Das Angebot war reichlich und überall zu moderaten Preisen. Bedauernswert ist, dass die Verkaufsstände, welche zum Teil jahrmarktähnlich wirken, immer mehr werden. Schöner wäre es, wenn man die Möglichkeit hätte, die verschiedenen Kulturen, die in Wasserburg sind, durch einen persönlichen Dialog besser kennenzulernen und zu verstehen. Insbesondere das Vorhandensein von politischen Parteien stößt doch sehr negativ auf. Reicht es denn nicht, dass man in der heißen Phase des Wahlkampfs an fast jeder Ecke einen Wahlkampfstand vorfand und von den Parteimitgliedern ein Gespräch aufgenötigt bekam? Dieses Fest sollte nicht für Stimmenheischerei mißbraucht werden. Rio Konkret als Veranstalter könnte hier als ein Augenmerk darauf richten. Oder zahlen die Parteien so gut, dass es sich lohnt, sie auf dem Nationenfest zu etablieren? Ansonsten war es wieder einmal ein gelungener Event, der, Petrus sei Dank, im Trockenen stattfinden konnte. Fürs nächste Jahr würde ich mir mehr Folklore und länderspezifische Informationen, sowie das Ausbleiben der Politik wünschen. Euer Guardian

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    1. Hallo,
      ich stimme der Meinung von „The Guardian“ in allen Punkten zu! Mir erging es beim Durchbummeln dieses Jahr ähnlich.
      Dass nicht mehr viele folkloristische Gruppen da sind, liegt aber vielleicht auch daran, dass es vor einigen Jahren hieß, man möchte mehr „Live Musik“ und weniger Beiträge, bei denen die Musik aus der „Konserve“ , sprich von der CD kommt (was ist aber eigentlich so schlimm daran?)
      Viele Tanzgruppen haben damit aber sicher ein Problem und können nicht auch noch Live-Musiker zu ihrer Darbietung haben.
      Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, ob dem immer noch so ist, aber so wie das Programm gestaltet war, nehme ich es fast an.
      Was ich in der Tat auch etwas unpassend fand, waren die politischen Beiträge/Stände – das ist wie wenn man ins Kino geht, und sich vorher gezwungenermaßen
      die Werbespots ansehen muss….
      Ansonsten aber ist das Nationenfest eine supertolle Sache und Hut ab vor den Organisatoren!
      Ich hoffe, dass sich dieses besondere Fest im Miteinander der vielen ansässigen Nationen weiterentwickelt und in Zukunft nicht immer mehr zur Plattform wird für andere Interessen.

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      1. Christian Stadler

        Ja, die bösen, bösen Politiker wieder. Anstatt, dass man sich mal drauf besinnt, dass hier gar nichts aufgezwungen wird, weil man an einem Stand, der einen nicht zu interessieren scheint, auch einfach mal vorbeigehen kann und nicht stehen bleiben muss. Davon abgesehen: das Nationenfest ist und war immer schon auch ein politisches Fest, initiiert vom damaligen Freundeskreis Lichterkette und angetrieben von dem Wunsch, zu einer Zeit, als in Solingen, Moelln, Hoyerswerda und anderswo schreckliche Verbrechen gegen Migranten verübt wurden, ein deutliches Zeichen zu setzen. Deshalb waren auch von Beginn an immer alle in Wasserburg vertretenen Parteien eingeladen, sich am Fest zu beteiligen. Wieviele Parteien dieser Einladung dann gefolgt sind, war zugegebenermaßen immer schon höchst unterschiedlich und sicher auch von Wahlkämpfen anhängig. Wir als Wasserburger Grüne aber sind seit Anbeginn des Festes ausnahmslos jedes Jahr und bei jedem Wetter vertreten. So auch heuer – selbst wenn nach drei Wahlkämpfen seit Herbst 2013 auch bei uns so mancher auch mal was anderes zu tun hätte. Das Nationenfest war nicht nur für uns immer schon weit mehr als nur Fressen, Saufen, Musik hören. Leider ist dies manchem nicht mehr bewusst. Wenn hier kritisiert wird, dass der Austausch der Kulturen – und damit der Inhalt – im Laufe der Zeit zu kurz kommt, dann kann man das ja wohl nicht unbedingt denen anlasten, die noch mit Inhalten aufwarten. Ein Zurück zu den Wurzeln des Nationenfestes würde eben nicht heißen „raus mit der Politik“, sondern eher das genaue Gegenteil. Wir Grüne werden jedenfalls auch nächstes Jahr sehr gerne wieder beim Nationenfest dabei sein. „The Guardian“ wird sich also einen Weg überlegen müssen, wie er es trotz unserer Anwesenheit zuwege bringt, die verschiedenen Kulturen durch einen persönlichen Dialog besser kennenzulernen und zu verstehen. Übrigens ist auch die Politik Teil der Kultur. Wenn man an diesem Teil desinteressiert ist, sollte man ihr zumindest eines entgegenbringen, wofür das Nationenfest in erster Linie steht: Toleranz.

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        1. The Guardian

          Aber, aber, wer wird denn gleich so derartig eingeschnappt sein? Es stimmt schon sehr nachdenklich, dass, obwohl ich in meinem ersten Beitrag, die Grünen mit keinem Wort erwähnt habe, ausgerechnet diese politische Gruppierung nun vertreten von Herrn Stadler, sich in die Rechtfertigungsposition begibt. Eigenartig. Es galt für alle Parteien, die vertreten waren. Nicht nur explizit für die Grünen. Und dass ich mit meiner Meinung, dass politische Stände auf dem Nationenfest nichts zu suchen haben, nicht alleine dastehe, zeigt sich, wenn man im Dialog mit den Wasserburgern ist. Übrigens gibt es ja die Meinungsfreiheit und wir leben in einem Land, in dem auch Kritik geäußert werden darf. Wenn aber jemand mit Kritik nicht umgehen kann, dann tut es mir leid. Im Übrigen bezeichne ich mich als tolerant und ich glaube kaum, dass Herr Stadler meine Person durch einen geschriebenen Artikel beurteilen kann. Und in einem hat Herr Stadler völlig recht: Man muß diese „Stände“ ja nicht besuchen. So werde ich es auch im nächsten Jahr halten und mich anstelle der Politik, die zweifelsohne auch zu den Ländern gehört, lieber der Folklore und dem Gespräch mit dem Einzelnen, widmen.

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        2. Hallo Herr Stadler,
          es tut mir leid, dass Sie sich offensichtlich so angegriffen fühlen?! Die Politik IST wichtig und prägt massgeblich das Leben verschiedener Kulturen miteinander – auf politischer Ebene wird geregelt, entschieden wie was zu laufen hat. Aber hier – zumindest geht es mir so – könnte man sich tatsächlich etwas mehr im Hintergrund halten. Das hat ganz sicher nichts mit mangelnder Toleranz zu tun – unter dem Mantel der Toleranz könnte ja dann alles und jeder auf dem Nationenfest seinen Stand aufmachen – egal für was er steht und was er anbietet?! Es ist auch nur eine Meinung – in diesem Fall meine – dass sich auf einem bunten Fest – wo der Mensch als solches/ als persönliches Individuum – ohne Wertigkeit welcher Religion und welcher Partei er angehört, im Vordergrund stehen sollte und das politische Banner ruhig mal im Hintergrund bleiben könnte. Was aber sicherlich gut passt – (meine Meinung) sind Informationen wie sie von Amnesty International kamen. Also Info ja und sicherlich nicht nur „fressen, saufen und feiern“ wie sie das ein bisschen – so kam es für mich rüber – säuerlich geschrieben haben. An der besonderen Bedeutung dieses Festes hat sicherlich keiner seine Zweifel und vielleicht kann man sogar ein klein wenig Spaß haben auch ohne politisch zu werden 😉
          Mit freundlichen und durchaus toleranten Grüßen
          Susanne R.

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  2. Geht’s eigentlich noch? „Fressen, saufen und Musik hören“ – was sind denn das für Töne? Und dann wundern sich die Grünen oder ähnlich gestrickte Parteien, wenn sie als moralinsaure Spaßbremsen abqualifiziert werden und sich immer mehr vom Bürger entfernen.
    Beim „Fressen, saufen und Musik hören“ wurden, seit es Menschen gibt, weit mehr Kontakte geknüpft und Dialoge geführt, als es oberlehrerhafte Parteien mit ihrem ewig gleichen Geseiere vermochten.
    Da will man einen Abend in unserer bunten Stadt genießen und bekommt anderntags gleich eins auf den Deckel, weil man nicht betroffenheitsschwanger und politisch korrekt durch die Gassen schlappt…

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  3. Ein Vorschlag…
    Wie wäre es denn, wenn man für dieses Fest EINEN GEMEINSAMEN politischen Treffpunkt/Stand macht, an dem Vertreter der verschiedenen Parteien sich einfinden, bereit, tolerant & offen miteinander umzugehen und die verschiedenen Fragen in Bezug auf die Interessen der vertretenden Kulturen kontrovers diskutieren. Wäre das nicht der tiefere, uneigennützigere Sinn dieser Veranstaltung…. Wäre das nicht das, was man auch von allen Bürgern erwartet und hier von jeder Seite so propagandiert wird? EINE politsche Ecke,. warum nicht? Aber nebenbei darf man doch auch einfach, Musik und kulinarisches genießen, oder? Ich muss mich nicht bei allem was mich fröhlich und optimistisch stimmt für eine bestimmte Partei entscheiden – oder???

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  4. daganzdaanda

    Ich fand das jetzt nicht störend mit den Parteien. Es waren ja auch nicht nur die Grünen da …
    Ich finde es schön, dass sich in Wasserburg so eine tolle Plattform entwickelt hat, wo sich alle gesellschaftlichen Gruppen zeigen und aufeinander neugierig machen können.
    Für mich ist das Nationenfest das schönste der Wasserburger Feste. Alles so schön unaufgeregt…
    Ich finde es eher schade, wenn man jetzt hier das Thema „Parteien ja oder nein“ aufbläst…

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    1. Noch ein letztes Mal 🙂
      Ich gebe Ihnen recht daganzdaanda – das Nationenfest ist ein Superfest. Ich möchte mich auch entschuldigen, wenn der Eindruck entstanden sei – ich würde dies madig machen??? Auch konkret von den Grünen als Vertreter der Politik war nicht die Rede. Es ging einfach grundsätzlich darum, was einem gut gefällt und was nicht so. Jeder sieht es auch halt ein bisschen anders – Gott sei Dank !
      „Aufblasen“ ist, denk ich etwas hochgegriffen geschrieben. Im Prinzip/unterm Strich sind es ein paar wenige Meinungsäußerungen, die gesprochen, vielleicht 5min gedauert hätten – aber geschrieben und für die Ewigkeit gespeichert 😉 einfach den Eindruck vermitteln, das wäre ein“ hochbrisantes Thema…. “ Es gibt ja zu jedem Artikel die Möglichkeit seine Meinung kund zu tun und da sich alle an die Regeln halten, finde ich das inhaltlich alles nicht so schlimm.
      Ich gehe sicherlich auch nächstes Jahr wieder zum Nationenfest und vielleicht trinkt „man“ ganz unbewusst mit dem ein oder anderen Kommentator ein Glas Wein, Vino, şarap, bor – wie auch immer.

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  5. daganzdaanda

    Friede, Freude, Eierkuchen 🙂

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