Nächster Sieg im Spitzenspiel

Wasserburger Basketball-Damen empfingen den Tabellenvierten Herner TC

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12717376_1232655766746959_6094936138014561257_nAm Samstagabend empfingen die Wasserburger Basketball-Damen in der Badriahalle den Tabellenvierten Herner TC, der im Kampf um den Deutschen Meistertitel für viele zu den absoluten Mitfavoriten gehört. Das erste Viertel glich laut Wasserburgs Headcoach Schorsch Eichler einem Licht-und-Schatten-Spiel. „Wir haben in dieser Woche sehr gut trainiert und vieles davon auch im Spiel richtig umgesetzt. Im ersten Viertel hat aber die Intensität gefehlt, wir waren häufig einen Schritt zu langsam und sind in den ersten zehn Minuten einfach nicht rausgekommen.“

Wasserburg und Herne lieferten vor allem in der ersten Spielhälfte ein sehr schnelles Spiel und konnten durch geschickte Spielzüge einfache Punkte erzielen. Genauso aggressiv und konzentriert verhielten sich Tabellenerster und -vierter in der Defensive. Den ersten Quarter, in dem die Teams dicht beieinander blieben, gewannen die Gäste aus Herne knapp 23:21, im zweiten Viertel legte der TSV nochmals an Intensität zu, konnte zur 15 Spielminute sozusagen rauskommen, und das zweite Viertel mit 25:6 Punkten überragend für sich entscheiden. Von da an hatte Herne trotz starken Willen zunehmend Schwierigkeiten sich gegen die Innstädterinnen durchzusetzen. Viele Trefferversuche missglückten, umso runder lief es auf der Seite von Wasserburg. 46:29 lautete das Ergebnis zur Halbzeitpause.

Im dritten Quarter ging es ähnlich weiter, Herne schien zwischenzeitlich einzubrechen und Wasserburg entschied auch das dritte Viertel mit 23:15 Punkten für sich. Zum Schluss raus hatte dann Herne nochmal einen guten Lauf und konnte viele einfache und schnelle Punkte erzielen und damit auch das letzte und entscheidende Viertel mit knapp 17:16 Punkten für sich gewinnen. Trotz zwei gewonnener Viertel war Wasserburg letztendlich überlegen und siegte deutlich 85:61. Headcoach Schorsch Eichler war mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden, nur im letzten Viertel habe das Team nochmals an Intensität verloren: „Wir hätten das vierte Viertel schon noch schöner runter spielen können.“

Jetzt hat das Team in der DBBL erst einmal 14 Tage Pause bevor es am 28. Februar zuhause gegen Marburg weitergeht. Für die beiden deutschen Nationalspielerinnen Svenja Brunckhorst und Steffi Wagner steht am 24. Februar noch das Länderspiel gegen Europameister Serbien auf dem Plan.

Es spielten: Shey Peddy (13 Punkte), Katerina Hindráková (8), Marlou de Klejin (12), Ellie Pavel (3), Nayo Raincock (11), Steffi Wagner (3), Tiina Sten (9), Svenja Brunckhorst (10) und Soana Lucet (16).  

AURAN/Foto: Andreas Brei

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