Morgen ziehen 48 Männer aus Pakistan ein

Belegung des ersten Container-Moduls im Altlandkreis bei RoMed-Klinik Wasserburg

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modulDas erste Container-Modul im Altlandkreis wird morgen am Donnerstag bezogen – und zwar gegenüber des Haupteingangs der RoMed-Klinik in Wasserburg (unser Foto). Wie Monika Rieger vom Wasserburger Helferkreis heute auf Anfrage der Wasserburger Stimme mitteilt, hat das Landratsamt erklärt, dass 48 Männer aus Pakistan ins Container-Modul am Vormittag einziehen werden. Sie sind zwischen 18 und 40 Jahre alt. Eher ungewöhnlich in der Verteilung sei, dass alle aus einem Land stammen. 

Die Männer werde aus der Turnhalle in Prien nach Wasserburg verlegt, heißt es.

Ursprünglich war auch hier der vergangene Montag als Einzugsdatum genannt worden – so wie bei der Belegung der Realschul-Turnhalle in Wasserburg auch (wir berichteten). Aber auch hier wurde der Termin auf den morgigen Donnerstag verschoben.

Im Gegensatz zur Turnhalle, wo man noch nicht wisse, wer genau kommen werde und aus welchen Ländern, sei dies für das Container-Modul nun bekannt.

Monika Rieger ist froh, einen eigenen Unter-Helferkreis für die 48 Pakistani gefunden zu haben – rund um das Team Andrea Rottenwaller und Wasserburgs SPD-Stadträtin Friederike Kayser-Büker. Ein Willkommens-Empfang sei für den Freitag geplant. Das Modul sei völlig wie ein eigenständiges Wohnhaus zu werten.

Da sich die Männer ja zum Beispiel auch selbst essenstechnisch verpflegen und organisieren müssen, ginge es gerade zu Beginn überhaupt nicht ohne diese wertvolle Hilfestellung der ehrenamtlich Freiwilligen.

Insgesamt gibt es in Wasserburg schon zehn private Unterkünfte mit Asylbewerbern, die bislang Größte war ein ehemaliges Bürohaus, in dem 30 Nigerianer leben, so Monika Rieger. Knapp 140 Menschen werden somit nun in der Stadt vom Helferkreis betreut.

Zudem leben unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Containern nahe des Krankenhaus-Parkplatzes, die von der Rummelsberger Diakonie begleitet werden. Dazu kommen nun morgen die 200 Menschen, die in der Not-Unterkunft Turnhalle der Realschule Wasserburg untergebracht und wiederum vom Landratsamt betreut werden.

Wichtig: Alle Kleiderspenden der Bürger bitte ausschließlich beim BRK-Laden in Wasserburg persönlich abgeben. Niemand sonst hat Lager-Kapazitäten.

Fotos: Renate Drax

Modul 2

 

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13 Gedanken zu „Morgen ziehen 48 Männer aus Pakistan ein

  1. Wenn es sich um Pakistaner aus Prien handelt, dann kann man nur hoffen, dass sie sich dort bereits „ausgetobt“ haben…….

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    1. Wo sind denn die Frauen und Kinder, denen wir helfen wollen ?

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  2. Die sind in anderen Unterkünften, Herr Kobe.
    Sehr nett, dass Sie helfen möchten. Wenden Sie sich gerne an den örtlichen Helferkreis. wasserburger-patenprojekt-asyl.org.

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  3. Was haben die in Prien angestellt, dass sie nach Wasserburg verlegt werden?

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    1. Renate Drax Beitragsautor

      In Prien waren diese Männer in einer Turnhalle untergebracht. Das ist eine Not-Unterkunft des Landkreises.

      Die Männer werden nicht ‚verlegt‘, sie haben nur das kleine Glück, die Turnhalle mit 200 Menschen nach Wochen verlassen zu dürfen und in eine schönere Wohnung einziehen zu dürfen – auch wenn diese Wohnung ’nur‘ ein Container-Haus ist mit 48 Menschen nah beisammen.

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      1. Selbstverständlich ist es wünschenswert und nötig, dass die Leute die beengenden Turnhallen verlassen und in Wohnungen kommen.

        Dazu gehört aber auch, sich integrieren zu wollen und Recht und Ordnung zu respektieren. Wenn ich allerdings bereits in der Notunterkunft pöbelnd in Prien durch die Straßen ziehe und bin noch keine 3 Wochen in DE, ist das eher der falsche Weg…….. Da muss man nicht lange im Netz recherchieren, um zu sehen, was ich meine……….

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  4. Ja, Prien ist eine Notunterkunft in der Halle. Von dort wird verlegt in dezentrale Unterkünfte, so bald was frei ist. Frauen und Kinder zuerst.

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  5. Feuerwehr bereithalten – Holzbetten – Brandschutz

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    1. Mich würde Interessieren, warum man aus Pakistan flieht? Soweit man weiß, ist Pakistan kein Kriegsland. Warum sind diese Männer auf der Flucht? Sind die Männer evtl. Christen, denn dann kann man den Grund der Flucht noch verstehen.

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  6. Frau Rieger, was ist dann die Turnhalle in der Realschule in Wasserburg – auch eine Notunterkunft? Kenne mich nicht mehr aus.

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  7. Wer fragt noch nach dem Fluchtgrund – die wollen nach Deutschland – aus Amen Basta.
    Wenn ich die Politiker hör, wir müssen mit 1,5 Millionen Flüchtlingen rechnen, wir müssen, wir müssen, wir müssen, nix müssen: WOLLEN und wenn wollen, dann muss der Steuerzahler auch noch gefragt werden. Ja ich weiss, wovon träume ich nachts – eben Demokratie auf Deutsch.

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  8. @Karl, die Turnhalle ist eine Notunterkunft, in der die Menschen ein paar Wochen untergebracht werden, wenn eine Unterkunft vorhanden ist, dh. Wenn wieder Container für eine Wohnmöglichkeit vorhanden sind, werden sie dahin verlegt, sowie die Leute aus Prien in der Turnhalle jetzt bei uns den Container beziehen.

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    1. Wo sind denn nun die Frauen und Kinder? Wieder nur Männer, die hier Unterschlupf suchen. Merkt denn keiner, dass wir nur verarscht werden.

      Bei den Bürgerversammlungen hat sich auch kein Bürger getraut zu fragen. Es traut sich keiner öffentlich den Mund auf zu machen, denn dann hat man einen Stempel auf dem Hirn. Diese Zeiten des Mund haltens hatten wir schon mal.
      Noch eine Anmerkung, jeder Steuerzahler in unserer Republik ist ein Helfer, da will ich dann auch sagen können, was einem Bedenken macht.

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