Mitten durch die Telekomleitung gebohrt?

Bei Bauarbeiten für Gasleitung: An Innbrücke offenbar Kabel durchtrennt

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P1030413 KopieStundenlang kein Telefon, kein Internet – was für den Privatmann mittlerweile schon ziemlich ärgerlich ist, kostet den Unternehmer richtig Geld. So geschehen am heutigen Donnerstag im Bereich der Wasserburger Altstadtbrücke. Dort war am Morgen eine Baufirma damit beschäftigt, ein Rohr für eine Gasleitung unter der Straße durch zu verlegen und traf dabei offenbar auf einen Hauptstrang der Telekom. Der Schaden war enorm. Auch um 16 Uhr (!) hatte beispielsweise die Tankstelle Zeislmeier immer noch keine Telefon- und Internetverbindung. „Das kostet richtig Geld, weil …

.. unsere Zahlungsterminals nicht funktionieren“, schimpfte Robert Zeislmeier, der obendrein den halben Tag damit beschäftigt war, bei einer großen süddeutschen Erdgasfirma und bei der Telekom Verantwortliche zu erreichen – per Handy natürlich.

„Kaum zu glauben, dass da einfach ein Subunternehmer unter einer wichtigen Straße ein Riesenloch ohne irgend welche bauliche Aufsicht bohren darf“, so Zeislmeier. „Das hat uns einen großen Umsatzverlust beschert – ohne Not!“

Wie viele Haushalte durch die Panne betroffen waren, war nachmittags noch nicht klar. BS

Volltreffer: Mitten durch die Telekomleitung gebohrt …

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Foto: Zeislmeier

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Ein Gedanke zu „Mitten durch die Telekomleitung gebohrt?

  1. Angesichts derartiger Vorkommnisse könnte man doch glatt ins Grübeln kommen, ob ein Numerus Clausus für Bauarbeiter auch mal ne sinnvolle Sache wäre 😉

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