Mit viel Herzblut und großem Willen

Josef Baumann aus Reitmehring will Landrat werden

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Baumann 2Wasserburg – Er ist der einzige Wasserburger, der am 16. März für das Amt des Landrats kandidiert: Josef Baumann aus Reitmehring, Landwirtschaftsmeister und seit Jahren Kreis- und Stadtrat, nominiert von den Parteifreien/ÜWG. Er bringt viel Erfahrung mit, was die Kommunalpolitik angeht. Seine Nominierung sieht er als große Herausforderung – seine Kandidatur ist begleitet von Herzblut und dem Willen, „das auch zu erreichen, für das man sich hinstellt.“ Hier seine Ziele als Landratskandidat …

„Meine Grundeinstellung ist die eines sozialeren Lebens, in dem Platz für alle ist, ob behindert oder nicht, ob Ausländer oder einheimisch, ob Jung oder Alt. Das zieht sich wie ein roter Faden durch meine über 40-jährige, berufliche und ehrenamtliche Tätigkeit.“

Hier seine Vorstellungen, seine Ziele als Landrat: 

  • RoMed-Kliniken

„Die Gesundheitsregion Rosenheim wurde 2013 ausgezeichnet mit dem Qualitätssiegel Gesundheitsregion Bayern.

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Josef Baumann im Kreis seiner freien Parteifreunde Reitmehring. Foto: Renate Drax

Seit dem 19. Jahrhundert bilden Stadt und Landkreis Rosenheim eine natürliche Gesundheitsregion. Seither ist diese Region ständig gewachsen und bildet heutzutage ein dicht verzweigtes Gesundheitsnetz von Heilbädern, Kliniken und Kurorten, eingebettet in einer traumhaften Landschaft mit Flüssen, Seen und Bergen. Diesen hohen Qualitätsstandart gilt es zu erhalten, zu fördern und weiter zu entwickeln.

Mit der Fusion der drei Kreiskliniken Prien, Bad Aibling und Wasserburg mit den Kliniken Rosenheim zu den RoMed-Kliniken ist es uns gelungen, den Qualitätsstandart weiter zu steigern und die Häuser auf eine gute finanzielle Zukunft zu stellen. Wir müssen jedoch aufpassen und alles tun, dass unsere Kreiskliniken alle Angebote und Bedürfnisse einer Grund- und Regelversorgung leisten können. Es wäre fatal, wenn zukünftige Landkreisbewohner nicht mehr in Prien oder Bad Aibling auf die Welt kommen könnten.

  • Tourismus

Zu einer Gesundheitsregion Rosenheim gehört natürlich auch ein florierender und funktionierender Tourismus. Der Tourismus in Stadt und Landkreis Rosenheim ist ein riesiger Wirtschaftszweig. Es profitieren sowohl der Einzelhandel mit etwa 300 Mio. Euro, das Gastgewerbe mit 300 Mio.Euro und der Dienstleistungssektor mit 200 Mio.Euro. Mit dem Zusammenschluss aller wichtigen Tourismusverbände zum Chiemsee-Alpenland Tourismusverband sind die Weichen für eine zukunftsfähige Tourismusregion gestellt.

  • Umweltschutz, Land- und Forstwirtschaft

Dazu gehört natürlich auch der Umweltschutz und die Land- und Forstwirtschaft. Ohne eine vielfältige Landwirtschaft und eine wirtschaftlich interessante forstwirtschaftliche Nutzung unserer Wälder sehe unsere Landschaft nicht so aus, wie wir sie an unsere Gäste vermarkten möchten. Natürlich wollen wir eine genfreie Region. Wasserburg war übrigens eine der ersten genfreien Gemeinden in Bayern. Hier war ich federführend aktiv.

Unsere Landwirte sind sehr gut ausgebildet. Wir müssen sicherstellen, dass auch zukünftig noch junge Landwirte diesen Beruf erlernen wollen. Ich werde mich als Landrat voll dafür einsetzen. Stellt doch die milchverarbeitende Industrie einen erheblichen Beitrag zu unserer Wirtschaftskraft dar. Und wenn jetzt nach dem Hochwasser viel von Hochwasserschutz geredet wird, dann brauchen wir dazu auch Flächen unserer Bauern.

  • Energiewende

Der Landkreis Rosenheim hat einen Energiedialog 2020 beschlossen, um die CO2-Emissionen bis 2020 um 20 Prozent zu reduzieren. Wir sind in Wasserburg einen großen Schritt weiter gegangen. Wir wollen dort bis 2050 den CO2 Ausstoß um 80 Prozent reduzieren. Das sind Ziele die wir auch im Landkreis anstreben sollten, um dem Klimawandel entgegen zu treten. Der Umweltschutz wird bei mir deshalb eine starke Rolle spielen.

Der Landkreis hat ja bereits begonnen mit der energetischen Sanierung der Schulen. Dies möchte ich zügig fortsetzen.

  • Verkehr

Dort, wo wir als Baulastträger von Straßen zuständig sind, soll auch Geld in die Verkehrssicherheit investiert werden. Es werden noch viele Kreisverkehre notwendig sein. Im Übrigen steht ja im Kreishaushalt 2013 in der mittelfristigen Finanzplanung, wo der Schwerpunkt zukünftiger Investitionen liegt.

  • Familie und Soziales

Eine große Herausforderung stellt für den zukünftigen Landrat und den Kreistag das Thema Familie und Soziales dar. Wir brauchen Lösungen, die den Anforderungen eines modernen Familienlebens gerecht werden. Eine große Herausforderung für die Kommunen ist es, den Bedarf für Kindergrippen und Kindergartenplätze sicher zustellen. Der Landkreis kann hier den Kindergartenträgern mit qualifiziertem Personal behilflich sein. Was hilft es, wenn die Plätze vorhanden sind, aber kein Personal zu finden ist!

Eine große Herausforderung ist auch, den enormen Bedarf an preiswertem Wohnraum zu decken. Hier kann der Landkreis über die kreiseigene Wohnbaugenossenschaft eingreifen und die Gemeinden unterstützen.

  • Bürokratieabbau

Hier kann auch ein gewisser Bürokratieabbau fördernd eingreifen, wie die Straffung von Genehmigungsverfahren und die Hilfestellung bei Fördermaßnahmen.

„Damit ich dies alles umsetzen kann, brauch ich die Unterstützung der Bürger. Ich stelle mich zur Wahl und bitte um viele Stimmen. Für einen Landrat mit Erfahrung, mit Sachverstand und sozialer Einstellung – für einen Landkreis, der die Zukunftsaufgaben zusammen mit den Bürgern lösen wird.“

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