Mit LED ins neue Lichtzeitalter

Stadt kann mit moderner Technik kräftig sparen - Grünes Licht im Hauptausschuss

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IMG_3503_kFritz Neuner von den Stadtwerken und Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann präsentierten in der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses der Stadt ihre Überlegungen für ein neues Beleuchtungskonzept in den Bereichen Burgerfeld, Burgau und Altstadt. Turnusmäßig müssen in den genannten Bereichen demnächst 700 Lampen im öffentlichen Raum ausgetauscht werden. „Wenn wir da künftig LED’s einsetzen, müssen wir zwar zunächst in neue Technik investieren, sparen uns dann aber erhebliche Stromkosten“, so Neuner. Da kämen dann schon mal rund 60.000 Euro im Jahr an Ersparnis zusammen.

Insgesamt gibt es in den vier betroffenen Gebieten der Stadt rund 1500 Laternenleuchten, „die zum Großteil optisch genau auf Wasserburg zugeschnitten sind“, so Bürgermeister Michael Kölbl. „Eine Laterne ist sogar nach unserer Stadt benannt und heißt Modell Wasserburg.“

Um den  Körper der Leuchten gehe es auch gar nicht, sondern um die Leuchtmittel. Und da stünde jetzt nach ein paar Jahren wieder turnusgemäß ein Austausch an. Die alten Glühbirnen und Quecksilberleuchten verlieren einfach mit der Zeit ihre Strahlkraft. Und deshalb habe man jetzt nach Alternativen gesucht und mit den LEDs auch gefunden.

Die neuen Leuchtmittel haben außer ihrer langen Lebenszeit noch weitere Vorteile, die Fritz Neuner darlegte: „Sie sind nahezu unkaputtbar, lassen sich auch durch starkes Schütteln der Laternen nicht zerstören. Und sie können zielgerichtet eingesetzt werden, weil man den Lichtstrahl genau ausrichten kann.“

Neuner brachte auch eine weitere Einsparungsmöglichkeit zur Sprache: „Wir könnten das Licht an bestimmten Stellen zum Beispiel von 0 bis 4 Uhr morgens, wenn wenige Menschen unterwegs sind, um bis zu 50 Prozent runterfahren.“ Damit ließen sich weiter Kosten sparen.

Stadtbaumeisterin Herrmann ging auf den zweiten Aspekt der Beratungen über das neue Wasserburger Lichtkonzept ein. Neben der Erneuerung der Leuchtmittel, fasse man auch ein neues Lichtkonzept für die Stadt ins Auge. „Wir sollten da einen Experten einschalten, der sich das Licht mal unter touristischen Gesichtspunkten ansieht.“ Da gebe es sicher etwas zu verbessern

Stadtrat Lorenz Huber (Bürgeforum) zeigte sich vom Einsatz der LED-Leuchten angetan. „Das ist ein Riesenschritt hin zum Energiesparen und spielt uns beim Energie-Dialog in die Karten.“

Dr. Christine Mayerhofer regte an, auch Reitmehring mit in die Umstellung auf die neuen Leuchtmittel einzubeziehen, was der Hauptausschuss begrüßte. Letzterer segnete ohne Gegenstimmen die Planungen zum neuen Lichtkonzept und die Umstellung auf LED ab. HC

 

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