Mit einem Bußgeld muss gerechnet werden

Wertstoffhof und Wertstoffinseln der Stadt Wasserburg nicht für auswärtige Bürger

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WertstoffIn letzter Zeit wird immer häufiger festgestellt, dass Bürger aus umliegenden Gemeinden den Wertstoffhof und die Wertstoffinseln im Stadtgebiet von Wasserburg benutzen. Grund dafür dürfte sein, dass der Wasserburger Wertstoffhof attraktive Öffnungszeiten und Entsorgungsmöglichkeiten bietet und an den Wertstoffinseln Kunststoffverpackungen gemischt in die Sammelcontainer eingeworfen werden können. Da die Stadt Wasserburg aber ein eigenständiges Abfallsammelsystem innerhalb des Landkreises betreibt …

… und dieses ausschließlich mit den Abfallgebühren der Wasserburger Bürger finanziert wird, kann dieses Vorgehen nicht geduldet werden. Die Stadt Wasserburg weist deshalb darauf hin, dass der Wertstoffhof und die Wertstoffinseln im Stadtgebiet – dazu zählt auch Attel und Reitmehring – nur von Wasserburger Bürgern und Wasserburger Gewerbebetrieben benutzt werden dürfen.

Werden auswärtige Bürger bei der Entsorgung angetroffen, müssen diese mit einem Bußgeld rechnen.

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10 Gedanken zu „Mit einem Bußgeld muss gerechnet werden

  1. Und wie sieht das Ganze aus, wenn man für Angehörige/Senioren in Wasserburg den Müll wegfährt? Läuft man da Gefahr, ein Bußgeld zu bekommen, wenn man mit einem auswärtigen Kennzeichen vorfährt? In allen Wertstoffhöfen, die ich kenne wird Plastik fein getrennt und nur in Wasserburg zusammengekippt, macht das Sinn? Wenn Wbg auch trennen würde, würde auch nichts von Auswärtigen eingeworfen!

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    1. Rupert Martl

      Jetzt kann ich schon wieder die Feder nicht halten. Du sprichst von Müll, die Rede ist aber, lese ich, von Wertstoff. Wenn mein Wertstoff keinen Wert darstellt, dann handelt es sich beim Begriff „Wertstoff“ um einen Euphemismus, dt., eine beschönigende Bezeichnung, hier, für „Müll“, oder tatsächlich um Müll, und der Wertstoffhof hat dann diese Bezeichnung als solche nicht verdient und müsste somit „Müllhof“ heißen. Nebenbei, die Autonummer spielt keine Rolle, sondern nur der Eintrag ins Melderegister der Stadt Wasserburg, Wir Babenshamer haben nämlich durchgehend auch RO- und WS -Nummern. (Ja, die Eiselfinger auch!) Ich würde mich zu weit rauslehnen, wenn ich die Landkreiskompostieranlage noch in Erwähnung brächte, tu ich auch nicht.
      …koa Ruah gebn, da Vatti.

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      1. Wertstoff-oder-doch-nicht

        Sollen die Wasserburger doch froh sein, wenn Auswärtige ihre „Wertstoffe“ vorbeibringen. Jeder freut sich doch, wenn er was wertvolles geschenkt bekommt. Oder ist es doch nicht so weit her mit den wertvollen Stoffen?

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        1. Rupert Martl

          Danke, genau das hab ich gemeint, mit meinem Anwurf an die Leseschwäche Einzelner. (Nein, nicht Einzeller)
          Namentlich: Rupert Martl

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  2. Ursula John

    Wie wäre es denn für den GESAMTEN Landkreis Rosenheim ein einheitliches Müllsystem aufzustellen, ohne Ausnahmen??? Mit gelbem Sack, Papiertonne und Restmüll daheim, und in erreichbarer Entfernung noch Glas ? In Mühldorf funktionierts ja auch, und wo wir gerade im Urlaub sind, hauts ebenfalls prima hin!!!!

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    1. Rupert Martl

      Einmal noch, ganz langsam, also für alle, die nicht so schnell lesen können; WERTSTOFF IST KEIN MÜLL!

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      1. Ursula John

        Dann halt „Wertstoffsystem“ !!!

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  3. Stefan Haidn

    @Müllmann:
    Soll Wasserburg das System auch unnötig kompliziert machen, nur weil andere es machen und es darüber hinaus nicht kompliziert sein muss?

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  4. Wenn hier so betont wird, dass es sich um Werte handelt (und keinesfalls um Müll), dann sollten auswärtige Bürger eigentlich einen Gegenwert, also eine Prämie erhalten, wenn sie ihre wertvollen Stoffe in Wasserburg abliefern. Irgendetwas passt da nicht zusammen.
    Ich finde es kleinlich, wenn man Bürger, die z. B. in Babensham ebenfalls ihre Steuern und Abgaben entrichten, bestraft, wenn sie ihre Wertstoffe in Wasserburg abliefern. Allenfalls könnte dann Babensham (um beim Beispiel zu bleiben) diese Bürger mit Bußgeld belegen, weil sie die Wertstoffe aus der Gemeinde Babensham so mir-nix-dir-nix in Wasserburg abgeben.
    Ich habe jahrelang wertvolles Altpapier in Hohenlinden (auf dem Weg zur Arbeit nach und von München) in die dafür aufgestellten Tonnen geworfen. Habe ich da jetzt Wasserburg geschädigt (Entzug wertvoller Stoffe) oder Hohenlinden übervorteilt (Übereignung von Wertstoffen, die eigentlich nach Wasserburg gehörten) oder was?

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  5. Der Stadt ist es zwar recht, dass wir unsere Gelder in die ansässigen Geschäfte bringen (von denen wir im übrigen ja dann auch unsere Wertstoffe haben) und in die Parkuhren füttern (in jeder Stadt gibt es eine *Brötchenholtaste* – hier hast nach dem Geldwechseln im Geschäft schon den Strafzettel am Scheibenwischer), aber die Stadt gibt sogar Geld dafür aus, dass eine Rosenheimer Detektei an den Werstoffinseln steht und Videoaufnahmen der Einwerfenden macht. (Ist das rechtlich eigentlich gestattet????) Die Videos werden dann ausgewertet, jedes KFZ abgeglichen und dann werden Bußgelder in Höhe von 80 € verschickt. In der Regel steigt der Typ der Detektei noch in den Container und überprüft den Inhalt der Tüte und wenn du Pech hast und ein Stück Papier aus Versehen mit in die Tüte gerutscht ist, erhöht sich das Bußgeld gleich auf 160€, weil das ja dort nicht rein gehört.

    Beweisen kannst du gar nix, weil die Androhung, dass wenn du einen Widerspruch einlegst, schließlich Videoaufnahmen, Fotos und der Detektiv als Zeugen agieren nur zur Folge haben dass du auch noch die Gerichtskosten tragen musst!!! Und das nur wegen einer Tüte Plastikmüll + 1 Zeitungsseite. Mein Fazit: Die Stadt hat eine neue ergiebige Geldquelle gefunden, denn der Hinweis, dass nur Wasserburger Bürger einwerfen dürfe, ist an vielen Wertstoffinseln sehr dürftig. Besonders hinterm Lidl .. da ist das Schild nicht auf Sichthöhe angebracht, sondern an einer Stelle, die ein normaler Mensch nicht im Sichtbereich hat!!

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