MIST. es könnte schlimmer sein am Belacqua

Die letzten Spieltermine: Freitag, 11. Juli, und Samstag, 12. Juli, jeweils um 20 Uhr

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belacqua_mist2_flamm_kIm BELACQUA. theater wasserburg ist am Wochenende zum letzten Mal die Schauspielproduktion „MIST. es könnte schlimmer sein“ zu sehen. Tatsächlich „MIST“ – wie Mist, oder aber wie Nebeldunst. Je nachdem …

Es verhält sich nämlich wie folgt: „Passiert einem in Deutschland etwas, versäumt man den Zug, bricht man ein Bein, macht man Pleite, so sagen wir: Schlimmer hätte es nicht kommen können; immer ist das, was passiert, gleich das Schlimmste – bei den Iren ist es fast umgekehrt: bricht man hier ein Bein, versäumt man den Zug, macht man Pleite, so sagen sie: It could be worse – es könnte schlimmer sein: man hätte statt des Beines den Hals brechen, statt des Zuges den Himmel versäumen und statt Pleite zu machen, hätte man seinen Seelenfrieden verlieren können.“ So hat sich das Heinrich Böll in seinem „Irischen Tagebuch“ notiert.

Zusammengefasst: „Mist“ sagen wir. „Es könnte schlimmer sein“ die Iren.

Regisseurin Susan Hecker, halb Irin, halb Deutsche, begibt sich in dieses Spannungsfeld der Wahrnehmung von – sagen wir mal – weniger lustigen Momenten. Mit irischem Humor, der irischen Kunst des Märchenerzählens und viel Nebel und was einem sonst so draußen vor der Tür begegnet im Land der zwergenhaften Feen oder feenhaften Zwerge. Oder vielleicht aber auch Riesen …

 

Hier schon mal ein Zitat aus einem der Texte: „Hurra! Ich bin geheilt!“ (Dermot)

 

Es spielen: Annett Segerer und Nik Mayr.

 

Die letzten Spieltermine in dieser Spielzeit: Freitag, 11. Juli, und Samstag, 12. Juli, jeweils um 20 Uhr.

 

Karten und alle weiteren Informationen über www.belacqua.de.

Kartenvorverkauf über Buchhandlung Fabula Wasserburg, Kroiss Ticket-Zentrum Rosenheim, Kulturpunkt Isen.

 

Foto: Christian Flamm

 

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