Landratskandidat zu Gast in der Stadt

Ziele der SPD für Stadt und Landkreis vorgestellt

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janeczka_molitor_koelblIn rund zwei Wochen wird gewählt. Die Wasserburger SPD stellte ihre Stadtratsliste, den Bürgermeisterkandidaten Michael Kölbl und Alexander Molitor, der neuer Landrat werden will, im Pfarrsaal St. Konrad im Burgerfeld vor. „Gute Ideen brauchen viele Köpfe für ihre Umsetzung. Wir wollen Ihnen die Menschen hinter diesen Ideen vorstellen“, eröffnete SPD-Ortsvorsitzender Wolfgang Janeczka die Vorstellungsrunde mit anschließender Diskussion.

Rund 20 interessierte Burgerfelder waren der Einladung des Ortsvereins gefolgt, um die Stadtratsliste und den Landratskandidaten Alexander Molitor näher kennenzulernen.

„Stadt mit Zukunft – Wasserburg“. Unter diesem Slogan summiert die SPD die neun Themenbereiche in ihrem Wahlprogramm. Diese Zukunft möchte die SPD in den nächsten sechs Jahren mit Michael Kölbl als Bürgermeister wieder mitgestalten. Eine Voraussetzung dazu sind Investitionen, und dafür müssen die Finanzen stimmen, meinte Kölbl in seiner Rede. Er verwies auf die kontinuierliche Verbesserung der Finanzlage während seiner beiden Amtszeiten.

„2014 stehen zehn Millionen Euro Rücklagen drei Millionen Euro Schulden gegenüber, die Stadt sei damit schuldenfrei“, rechnete Kölbl vor. Weitere Schwerpunkte im Programm sind die Energieeinsparung und die Gewinnung von umweltfreundlicher Energie. Beides soll intensiviert werden, so Kölbl. Für den Bereich Gesundheit will man Klinikneubau fördern. Die DK-I-Deponie werde weiter abgelehnt. Wasserburg sei ein starkes Mittelzentrum. Also müsse man auch den Wirtschaftsstandort weiter stärken.

Dazu gehöre eine attraktive Altstadt mit bezahlbarem Wohnraum ebenso wie ein Sozialbürgerhaus, das die sozialen Angebote bündelt, meinte Kölbl. Wichtig seien ihm auch die Vielfalt der Kulturen und der Kultur sowie die zahlreichen Vereine. Ein attraktives Badria, die Verbesserung des Angebotes von Bus und Bahn sowie die Umsetzung der Bahnüberführung in Reitmehring sollen die Lebensqualität Wasserburgs und seiner Stadtteile weiterhin stärken, so Kölbl.

Am Anschluss stellte Landratskandidat Alexander Molitor seine Ziele vor. Der gebürtige Düsseldorfer lebt seit sieben Jahren in Rohrdorf. Er ist im Vertrieb bei einem Zulieferer im Baubereich beschäftigt. Der 37-jährige Betriebswirt will sich für einen lebenswerten Landkreis Rosenheim in allen Bereichen stark machen.

„Als Schwerpunkte in meiner Arbeit als Landrat werde ich mich für bezahlbaren Wohnraum mit wohnortnahen Arbeitsplätzen, für den öffentlichen Personennahverkehr, den Erhalt der RoMed Kliniken und die gute Ausstattung unserer Schulen einsetzen, so Molitor. Es sei notwendig, in den nächsten sechs Jahren die kreiseigene Wohnbaugesellschaft zu aktivieren: Nur der Bau neuer Mietwohnungen könne helfen, die Preisspirale der Mieten nach oben zu durchbrechen. „Wir sind es unseren Mitbürgern schuldig, dass auch junge Familien, Rentner und Rentnerinnen eine bezahlbare Wohnung im Landkreis Rosenheim finden können“, meinte Molitor.

Auch der Bereich Mobilität und der Schutz der Natur spiele eine große Rolle. Als Ihr Landrat wolle er dafür sorgen, dass der Landkreis ein einheitliches ÖPNV-Tarifsystem bekomme und die Verbindungen verbessert werden. Bei der Schülerbeförderung seien ebenfalls Verbesserungen dringend notwendig. Diese könnten auch ohne weiteres finanziert werden könnten, wenn der Freistaat seiner gesetzlichen Verpflichtung zur Förderung in vollem Umfang nachkäme. Als Landrat wolle er dies einzufordern und den Missstand nicht nur parteigetreu hinnehmen, so Molitor.

 

Im Bild: SPD-Vorsitzender Wolfgang Janeczka, Landratskandidat Alexander Molitor und Bürgermeister Michael Kölbl Foto: Gartner-Krieger

 

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