Köbingerberg: Bald nur noch für Radler

Beschluss der Stadt liegt bereits seit 2015 vor - Umbauten in den Sommerferien

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Schon seit längerer Zeit wird der Umbau der Köbingerbergstraße in Wasserburg heiß diskutiert – immer wieder beschwerten sich Anwohner, die enge Straße werde von übermäßig vielen Autofahrern mit teils viel zu hoher Geschwindigkeit befahren. Nun soll der Bereich von der Münchener Straße bis zum Pfeffinger Weg zur Fahrradstraße umgebaut werden und ansonsten nur noch für Anlieger befahrbar sein, so Bürgermeister Michael Kölbl.

Kölbl zum geplanten Umbau: „Nachdem von etlichen Anwohnern das Anliegen an uns herangetragen wurde, die Straße am Köbingerberg für Autos zu sperren, wurden vor zwei Jahren Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt und provisorische Einbauten zur Verengung angebracht.“

Nachdem diese Maßnahmen zu deutlichen Verbesserungen geführt hätten, seien 2015 die Umbauten an der Köbingerbergstraße im Bauausschuss beschlossen worden. „Im letzten Jahr konnten wir mit dem Umbau noch nicht beginnen, allerdings ist er für heuer im Haushaltsplan vorgesehen“, so Kölbl weiter.

Die Umgestaltung der Einfahrt in die Fahrradstraße, Verengungen und die Erweiterung der eingeschränkten Zufahrt nur für Anwohner bis zum Pfeffinger Weg sind für den Köbingerberg geplant. Der rote Streifen, der bisher den zu befahrenden Bereich für Radfahrer kennzeichnete, wird entfernt. In den Sommerferien beginnt die Firma Zosseder mit dem Umbau, der bis Ende der Ferien abgeschlossen sein soll. HF

 

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Ein Gedanke zu „Köbingerberg: Bald nur noch für Radler

  1. Da beschweren sich die Anlieger über die Anlieger – ein Witz! Die sollten sich mal zusammensetzen und intern ihre Belange klären. Es können ja nur Anlieger sein, die zu schnell fahren, denn andere dürfen ja auch bereits jetzt nicht die Köbingerbergstrasse benutzen.
    Es gibt zwei Möglichkeiten: entweder rigoros eine Schrank oder Absperrung anbringen, dann kann keiner mehr rauffahren, oder entsprechende Kontrollen und Bestrafungen bei Übertretung der bereits vorhandenen Verbote. Das dürfte allemal kostengünstiger sein, als Umbaumaßnahmen.

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