Klasse 3a gewinnt Heimat-Wettbewerb

Schüler auf den Spuren von Geschichte, Kunst und Kultur in Wasserburg

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P1030105„Wasserburger Geschichte(n) erforschen“ – so lautet das Thema und auch die Aufgabenstellung des städtischen Geschichts- und Heimatkunde Wettbewerbes. Bis zum 30. Mai hatten speziell Schüler ab der 1. Klasse, aber auch Studenten Zeit, verschiedene Arbeiten zu einem selbst gewählten geschichtlichen Thema einzureichen. Heute war der entscheidende Tag der Preisverleihung. Die Jury kürte das Projekt „Denkmalrätsel der Stadt Wasserburg“ der Klasse 3a der Grundschule Wasserburg zum Sieger. Doch auch die Bewerber der Realschulabschlussklasse gingen nicht leer aus.

Große Freude brach bei den Kindern der Grundschulklasse 3a aus, als die Jury ihr Urteil verkündete. Mit ihrem Klassenprojekt haben sie bei dem diesjährigen Geschichts- und Heimatkunde Wettbewerb den Hauptpreis gewonnen und ihre Klassenkasse somit um 100 Euro bereichert. Zusammen mit Rosina Maron haben sich die Schüler etwas ganz Besonderes als Projektthema überlegt. Vorbereitet wurde ein Denkmalrätsel der Stadt Wasserburg, eine Art Spiel mit Hilfe dessen junge Schüler viel über die geschichtlichen Hintergründe und Bedeutungen verschiedener Stellen und Denkmäler in unserer Altstadt lernen können.

Für diese Arbeit gab es neben dem Geldpreis und der Urkunde ein großes Lob der Jury. Bürgermeister Michael Kölbl betonte, dass den Preisrichtern besonders das eigenständige Arbeiten und Interesse der Kinder gut gefallen hat.

Doch auch die Schüler der Realschule Wasserburg gingen nicht mit leeren Händen nach Hause. Vier Jugendliche aus der Abschlussklasse 10f haben ebenfalls an dem Wettbewerb teil genommen. Hamit Sengül, Veronika Brendl, Selina Ramm und Selcuk Tanrivermis hatten ihre Gruppenarbeit „Der Zweite Weltkrieg – Recherche zu persönlichen Schicksalen“ aus der 9. Jahrgangsstufe eingereicht. Dafür wurde ihnen der Anerkennungspreis verliehen und einen Eisgutschein für jedes Gruppenmitglied gab es als kleine Aufmerksamkeit mit dazu. Auch wenn diese Arbeit nicht das Rennen machte, so gab es auch dafür große Anerkennung der Jury.

Mit Interviews ehemaliger Kriegsteilnehmern und deren Angehörigen haben die Abschlussschüler eine tolle Arbeit geleistet und ebenfalls eine hervorragendes Ergebnis eingereicht. Seine Schlussworte richtete der Sprecher und Bürgermeister Michael Kölbl jedoch nicht allein an die Preisträger, sondern an alle im Raum Anwesenden. Er erklärte, dass es ihm und den Preisrichtern ein großes Anliegen ist, dass durch diesen Wettbewerb Interesse zur Geschichte Wasserburgs geweckt werden soll und er sich wünscht, dass weiterhin tolle Arbeiten eingereicht werden. AT

 

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Foto von den Siegern. Die Jury (hinten) von links: Ferdinand Steffan (Kreisheimatpflege), Hanns Airainer (ehemaliger Schulleiter der Mittelschule Wasserburg), Michael Kölbl (1. Bürgermeister der Stadt Wasserburg), Sonja Fehler (Museum Wasserburg), Matthias Haupt (Stadtarchivar) und Peter Rink (Vorsitzender des Heimatvereins). AT

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