„Karfreitags-Ratschen“ luden ein

Unser Beispiel Wasserburg: Gut besuchter Familien-Kreuzweg in St. Jakob

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KarfreitagFür Kinder und Familien wurde in manchen Pfarrgemeinden des Altlandkreises heute am Karfreitag eine „Familienkreuzweg-Andacht“ angeboten. Stellvertretend dafür steht unser Beispiel Wasserburg, wo am Vormittag die „Karfreitags-Ratschen“ in die Pfarrkirche St. Jakob einluden. Kindgerecht wurde die Leidensgeschichte Jesu an fünf Kreuzwegstationen entlang der Wege im Kirchenraum zum „Anfassen“ nahe gebracht. Immer mehr Familien nutzen das Angebot, wenn Stadtpfarrer Dr. Paul Schinagl mit Fragen an die Kinder die bereitgelegten Symbole erarbeitet und mit erzähltem Wissen aus der Bibel ergänzt. Der Kinderchor „Cantini“ mit Familie Geiger unter der Leitung von Anja Zwiefelhofer …

… begleiteten diesen besonderen Weg musikalisch.

Warum Karfreitags-Ratschen: Der Karfreitag ist vielen auch als „stiller Freitag“ bekannt, da an diesem Tag des Leidens und des Sterbens Christi gedacht wird. Fortan läuten die Glocken bis zum Ostersonntag nicht mehr. Bereits in Frühzeiten ging mit der Stille allerdings auch ein Problem einher: Wie sollten die Dorfbewohner zur Messe gerufen werden? So entstand der Brauch des Karfreitags-Ratschens, der in manchen Regionen auch als „Klappern“ geläufig ist. Dabei ziehen vor allem die jungen Bewohner des Dorfes mit Holzklappern oder Ratschen durch die Straßen und rufen die restlichen Menschen in die Kirche

ad

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