Jörg Schröpfer: „Weite Stille – stille Weite“

Ausstellung ab heute in der Werkstatt-Galerie in Wasserburg

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tuscheFasziniert und geprägt von der „kunstlosen Kunst“ der Zen-Tuschemalerei findet Jörg Schröpfer seine ganz eigene, europäische Ausdrucksweise hierfür. Seine radikale Reduzierung auf weißes Papier, schwarze Tusche und ein markantes, meist mit einem Hirnholzstempel aufgetragenes Rot, zur Verkörperung der Sonnenglut, eröffnet dem Betrachter eine unglaubliche Fülle von ausdrucksstarken Naturmomenten. Die Eröffnung der Ausstellung, zu der alle Interessierten eingeladen sind, findet am Samstag, 11. April, um 14 Uhr in der Werkstatt-Galerie, Hofstatt 3 in Wasserburg statt.

Der aus Thüringen stammende Künstler versteht es meisterhaft, die flüchtige Stimmung eines Augenblickes durch sparsamste, wie hingeworfen anmutende Akzente, visuell zu bannen. Hierin gleicht er ganz frappant der japanischen Haiku-Dichtung, der sprachlichen Kunst, die gesamte Komplexität unmittelbarer Sinneseindrücke in einem knappsten Dreizeiler zum Ausdruck zu bringen.

Diese enge geistige Verwandtschaft hat wohl mit dazu beigetragen, seine erst kürzlich zu Ende gegangene Ausstellung in Tokio, zu einem Erfolg werden zu lassen.

Die Ausstellung läuft zirka zwei Monate. Öffnungszeiten: Do, Fr jeweils 11.30 – 18.00 Uhr, Sa 10.00 – 15.00 Uhr, sowie nach Vereinbarung.

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