Jeder zweite Mann, jede dritte Frau betroffen

Thema Schnarchen: Infoabend mit Chefarzt Prof. Dr. Stephan Budweiser

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SchnarchenNächtliches Schnarchen im Schlaf ist in deutschen Schlafzimmern eine außerordentlich häufige und meist wenig geliebte Erscheinung. Statistiken zufolge sind nahezu jeder zweite Mann und jede dritte Frau davon betroffen. Neueste Studien weisen darauf hin, dass Schnarchen mit erhöhter Tagesschläfrigkeit und einer Minderung der Leistungsfähigkeit einhergehen kann. Prof. Dr. Stephan Budweiser (Foto), Chefarzt der Medizinischen Klinik III, gibt am morgigen Donnerstag um 19 Uhr im Bildungs- und Pfarrzentrum St. Nikolaus, Pettenkoferstraße 5 in Rosenheim (gegenüber Klinikum) einen Überblick über die Thematik einschließlich der jeweiligen Behandlungsmöglichkeiten. Er steht im Anschluss des Referates …

… für Fragen gerne zur Verfügung.

Weitaus größeren Krankheitswert haben sogenannte schlafbezogene Atmungsstörungen, die neben Schnarchgeräuschen zu einer Unterbrechung des Sauerstoffflusses („Atemaussetzer“) und damit zu einem Abfall der Sauerstoffsättigung führen.

Die Folge können morgendliche Kopfschmerzen, erhöhte Tagesschläfrigkeit und Einschlafneigung sein. Diese Störung kann nicht nur für den Lebenspartner sehr beunruhigend sein, sondern erhöht auch das Risiko für Herzkreislauferkrankungen, insbesondere für Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Schlaganfall, Herzinfarkt aber auch für Erektionsstörungen.

Welche Störung im Einzelfall vorliegt, welche gesundheitlichen Gefahren davon ausgehen und was für den Betroffenen zu tun ist, ist für den Laien nicht immer einfach zu unterscheiden.

Die Veranstaltung des Gesundheitsforums ist wie immer kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Foto: Klinik

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