„Innkaufhaus ein wichtiger Magnet“

Bürgermeister nimmt zur Schließung Stellung - Zudem hier der Film-Beitrag vom BR

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DSC_0201„Wir hatten ein gutes Gespräch. Aber es steht wohl fest: Die Geschäftsführerin des Innkaufhauses, Moana Bolfeta, muss zum Jahresende ihren Betrieb schließen. Wasserburg verliert damit einen Magneten, der für unsere Zentralität enorm wichtig ist.“ Auch Bürgermeister Michael Kölbl schaltete sich gestern – wie kurz berichtet – in die Abwicklung von Wasserburgs traditionsreichem Warenhaus ein. Sogar das Bayerische Fernsehen berichtete zudem gestern am Abend über die geplante Schließung.

Wie Kölbl weiter gegenüber der Wasserburger Stimme erklärt, sind die Argumente für die Schließung des Innkaufhauses in der jetzigen Form absolut stichhaltig. „Da lässt sich wohl nicht mehr daran rütteln.“ Man werde jetzt von Seiten der Stadt dabei helfen, eventuell einen Ersatz für das Innkaufhaus zu finden. „Das wird aber sicher nicht einfach.“

Auch das Bayerische Fernsehen nahm sich gestern der Thematik an. Hier der Beitrag:

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4 Gedanken zu „„Innkaufhaus ein wichtiger Magnet“

  1. Das Problem für die Geschäfte ist sehr groß! Die kleinen Geschäfte haben einfach nicht die Möglichkeit, eine große Auswahl lagernd zu haben! Zudem ist der Preisunterschied, zum Netz, dass der kleine Händler oft nicht mal den Preis bekommt, den der Kunde im Internet findet! Der Händler muss oft selber teuer einkaufen! Da zu kommen noch hohe Lohnkosten u. die Unkosten, die auch steigen! Es sollte sich auch mal ein Kunde hinter die Ladentheke stellen, dann wird er sehr schnell feststellen , wie blöd dass sich Verkäufer den ganzen Tag anreden lassen müssen! Da kann man einfach auch mal nimmer! Dieser ganze Preiskampf, das Fordern der Kunden, diese Unfreundlichkeit mancher Kunden, macht jeden Händler und Verkäufer krank! Jeden Tag zu hören, dass es im Internet ja um so viel billiger ist und man weiß aber, dass man da als Händler sogar manchmal draufzahlen müsste, damit man die Ware verkaufen könnte, das macht keinen Spass mehr! Die kleinen Händler werden selbst von der Industrie kaputt gemacht, weil sie selber teuer einkaufen müssen! Die kleinen Geschäfte wollen keine überteuerte Ware an den Kunden verkaufen, sie bekommen selber keine günstige Ware! Wer übernimmt jetzt die Angestellten vom Innkaufhaus? Sie müssen ja im Einzelhandel ständig Angst haben , dass wieder ein Geschäft aufgeben muss! Spass macht das den meisten Geschäftsleuten und ihren Angestellten schon lange nicht mehr, jeden Tag mit dem Internet verglichen zu werden!

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  2. Das Konsumverhalten (kostenlos beraten lassen und dann im Internet den günstigsten „Anbieter“ wählen ist aus meiner Sicht nicht nur moralisch sehr verwerflich, sondern wird diejenigen großteils früher oder später selbst treffen und ggf. arbeitslos machen. Wer Beratung und „physisches Anfassen“ in Anspruch nimmt und nicht stundenlang seine Zeit im Internet mit Tests analysieren, Kommentare lesen, etc. verbringen will, der soll auch dafür bereit sein etwas zu investieren. Das ist ein Service, der wie Haare schneiden oder Auto waschen seinen Preis hat. Jeder von uns will doch für seinen Service und seine Leistung bezahlt werden, oder? Das ist doch ein ganz normales, marktwirtschaftliches Prinzip.

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    1. Michaela SP

      Ganz meine Meinung ! Viele “ sägen“ an den Stühlen auf denen sie sitzen und merken es gar nicht; aber alles kommt auf einen selbst zurück, irgendwann…….

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  3. Ich gebe Manuela vollkommen recht!
    Egal wie gut oder schlecht die Beratungen auch sind, man kann den Artikel anfassen, anprobieren und sich von der Qualität überzeugen.

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