Im Schatten der Gans „do sog i amoi so …“

Zum Jubiläum der Luitpoldiana: Polt in Bestform und hochmusikalische „Well-Kinder“

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1Ein ganz außerordentlicher Abend! Es war ein Fest gestern in Wasserburg – ein Polt’sches und auch Well’sches. In seiner unnachahmlichen Weise stimmte Gerhard Polt (unser Foto) mit seiner Lesung „Im Schatten der Gans“ auf die vermeintlich „staade Zeit“ ein. Und die Kinder von den Biermösl-Brüdern Michi und Stofferl musizierten und sangen vom Feinsten dazu – als „nouWell Cousines“. Tosender Applaus, herzhaftes Lachen und allerbeste Stimmung im historischen Rathaussaal. Zu verdanken der Luitpoldiana-Studiengemeinschaft, dem Förderverein des Wasserburger Luitpold-Gymnasiums, mit der neuen Vorsitzenden Edith Stürmlinger an der Spitze. Der Abend und unsere Bilder …

Fotos: Renate Drax

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3Wasserburg ist einfach eine schöne Stadt“, sagte Gerhard Polt anerkennend und lächelte. Da komm ich gerne wieder.“ Edith Stürmlinger (unser Bild links) freute sich sehr, dass die Idee, Gerhard Polt in der Vorweihnachtszeit nach Wasserburg zu holen – zum großen 50-jährigen Jubiläum der Luitpoldiana, des ma fast übersehen hätten“ – so wunderbar ankam. „Gleich zweimal hätt‘ ma den Saal füllen können“, sagte die Vorsitzende. Unter den begeisterten Gästen auch Bürgermeister Michael Kölbl und der Leiter des Gymnasiums, Peter Rink. Extra vorgestellt wurde Hannes Hain, der neue, junge 2. Vorsitzende des Fördervereins, der sich künftig verstärkt um die Mitgliederwerbung kümmern möchte.

 

 

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Der David Garrett der Well-Kinder – nur besser und ohne Goldketterl, sagt sei Schwester Maria: Talent Matthias Well.

Die Bühne gehörte ihnen an diesem Abend: Dem großartigen Gerhard Polt und den Well-Kindern, die mit einem Crossover von Volksmusik, frechen Liedern und klassischen Stücken mit Geige, Cello oder Akkordon ganz besonders gefielen und auch sehr überraschten. „NouWell Cousines” nennen sich Christoph „Stofferl“ Wells Tochter Maresa und Cousine Maria mit Bruder Matthias (die beiden Kinder vom Michi Well) sowie nicht zuletzt Kumpel Alexander Maschke. Praktischerweise wohnen Maresa und Maria nur ein Stockwerk über Christoph. „Hausmusik” ist für die Wells eine Lebensform. Das war auch gestern in Wasserburg deutlichst zu spüren!

Bei Polt ist der Blickwinkel auf die stillen Tage natürlich ein ganz anderer als woanders: Mit beißender Ironie seziert er das rituelle Absolvieren vorweihnachtlichen Pflichtprogramms in der großstädtischen Kleinfamilie! Von A bis Z quasi. So auch beispielsweise die von vorweihnachtlicher Nächstenliebe ergriffene Familie auf der Suche nach einem „Einsamen“. Polt zieht Bilanz über ein abgelaufenes Jahr, welches vielleicht für einen Borkenkäfer ein gutes Jahr gewesen sein möge. Mehr aber auch schon nicht – alles halt eine Frage der Sichtweise. „I sog amoi so“ – Polt sinnierte gern an diesem Abend auch aus dem Stehgreif. Und egal, ob neue Texte oder alte – „da Gerhard“ war auch gestern wieder ein „unbandiges Erlebnis für alle“. Das Publikum wollte ihn und die Well-Kinder gar nicht mehr gehen lassen …

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Jedes Alter war gestern vertreten im Publikum – Gerhard Polt vereint sie alle!

Zu den Luitpoldianern:

Die Vereinigung ehemaliger Schüler des Wasserburger Luitpoldgymnasiums, die „Luitpoldiana Studiengemeinschaft“, hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Kontakt zwischen ehemaligen Schülern und ihrer früheren Schule lebendig zu halten. Darüber hinaus unterstützt sie förderungswürdige Projekte der Schule finanziell. Denn ohne private Zuwendungen können bei den schmalen Budgets der Schule größere Anschaffungen oder Projekte nicht finanziert werden.

Um dem Gymnasium noch effektiver helfen zu können, wurde im Jahr 1964 ein eigener Förderverein gegründet. Der leitende Gedanke dabei war und ist: Wenn viele einen kleinen Beitrag leisten, ergibt sich zusammen eine große unterstützende Kraft.

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1. Vorsitzende: Edith Stürmlinger
2. Vorsitzender: Hannes Hain (unser Foto links)
Schriftführerin: Petra Müller
Schatzmeister: Valentin Fiedler 

Der Jahresbeitrag beläuft sich gegenwärtig auf 20 €.

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