Im Einsatz für den Nächsten

Unsere Serie zu „150 Jahren Feuerwehr Wasserburg” – Heute: Stefan Gartner

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datei-16-09-16-11-27-27Im Einsatz für den Nächsten – so heißt unsere Serie, die wir zum Jubiläumsjahr der Feuerwehr Wasserburg bringen. Michi Schober von der Wasserburger Stimme hat sich mit den Frauen und Männern der Wehr getroffen und mit ihnen über ihren Einsatz und ihre Motivation gesprochen. Herausgekommen sind zehn Kurzporträts, die einen Einblick geben ins Ehrenamt der Floriansjünger. Im 7. Teil: Stefan Gartner. Er ist unter anderem der aktuelle …

… Pressesprecher der Feuerwehr und sitzt auch im Festausschuss für das Jubiläum. Da er durch seine Arbeit viel Erfahrung mit Medien und Werbung hat, war er genau der Richtige, um bei der Organisation des 150. Jubiläums mitzuhelfen.

Auch Gartner ist durch seine Familie und Freunde in den Dienst hineingewachsen. „Do mog ma dann aa midmacha und außerdem is ma von da Straß weg“, schmunzelt er.

Neben dem Ehrenamt baute er sich seine Firma auf. Doch ist es nicht immer leicht, den Beruf und die Feuerwehr unter einen Hut zu bringen. „Vor allem als Selbstständiger ist man auf treue Mitarbeiter angewiesen, die dann meine Arbeit übernehmen, wenn ich zum Einsatz muss. Und auch mit den Kunden muss man verabreden, dass ich sie jeden Moment versetzen kann. Aber die meisten verstehen das.“

Besonders als er dieses Jahr bei den Planungen des Festjahres mitarbeitete, wurde es schwer. „Es geht null ohne die Kollegen und erst recht null ohne eine liebevolle und verständnisvolle Familie. Aber es stehen alle für den Dienst am Nächsten zur Verfügung. Der Zusammenhalt der Gruppe und Verbundenheit der Feuerwehrler unter einander lässt alle zusammenhalten.“

Als Heranwachsender lernte Gartner aber auch die Menschen und ihre Unterschiede kennen. „Es gibt soviel unterschiedliche Charaktere. Vom Ruhigen bis zum Choleriker. Von der Arbeitsbiene bis zum ganz eigenständig Arbeitenden. Von alt bis jung. Da ist es natürlich nicht leicht, alle Meinungen und Interessen unter einen Hut zu bringen. Es kann auch mal gestritten werden. Besonders auch der Generationenkonflikt ist da ein Thema. Die Jungen wollen immer ganz viel, die Älteren sind da ruhiger. Da kann es schon mal krachen. Aber wenn der Piepser geht, legen alle los. Wenn ma braucht werd, hoitn olle zam.“

Im Einsatz sei man einfach auf das fokussiert, was man gelernt hat. „Grenzsituationen schweißen zusammen.“ Aber der Zusammenhalt ist nicht nur im Einsatz, sondern auch im Vereinsleben wichtig. „Man unterstützt sich, wo man kann.“ MS

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