Im Einsatz für den Nächsten (5)

Unsere Serie zu „150 Jahre Feuerwehr Wasserburg" - Heute: Wilhelm Walther

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DSC_1263Im Einsatz für den Nächsten – so heißt unsere Serie, die wir zum Jubiläumsjahr der Feuerwehr Wasserburg bringen. Die Wasserburger Stimme hat sich mit den Frauen und Männern der Wehr getroffen und mit ihnen über ihren Einsatz und ihre Motivation gesprochen. Herausgekommen sind zehn Kurzporträts, die einen Einblick geben ins Ehrenamt der Floriansjünger. Im 5. Teil: Wilhelm Walther …

Kameradschaft, Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft – Aspekte, die die Mitglieder der Feuerwehr dazu anspornen, ihrer Tätigkeit so fleißig nachzugehen. Doch natürlich funktioniert eine solche Institution nicht ohne die Unterstützung spendabler Förderer.

Ein langjähriger Sponsor der Wasserburger Feuerwehr und Träger des Ehrenzeichens für langjährige Treue ist Wilhelm Walther. Immer wieder spendete er finanzielle Mittel und Sachgegenstände wie Stirnlampen, um somit zum Erhalt der Wehr und deren Ausrüstung beizutragen.

Ein Feuerwehrfahrzeug, das nach dem Bombenkrieg 1942 ausgebrannt war, brachte den heutigen Senior dazu, der Wehr erstmals etwas zu spenden. „Der damalige Kommandant hat mir von dem Fahrzeug erzählt. Sie hätten es so gerne herrichten wollen, konnten sich aber die aufwendigen Reparaturen nicht leisten. Also habe ich ihm den Gefallen getan und habe die Finanzierung zur Wiederherstellung geleistet“, entsinnt sich Walther.

Daraufhin haben einige der Mitglieder der Wehr ihre gesamte Freizeit geopfert, um den Wagen in einen fast schon fabrikneuen und mustergültigen Zustand zu versetzen. Als Dank lichtete man den großzügigen Sponsor sogar vor dem Fahrzeug ab – das Bild besitzt Walther noch heute.

„Es war mir schon immer eine Freude, durch meine eigene Leistung etwas zu schaffen und damit anderen zu helfen. Die Kameradschaftlichkeit und der Dank der Feuerwehrler waren es mir immer wert, Unterstützung zu leisten. Ich wurde auch zu sämtlichen Veranstaltungen eingeladen. Dieses Jahr verlieh man mir sogar das Ehrenabzeichen“, so Walther.

Für die Zukunft der Wehr wünscht sich Walther mehr Unterstützung von Seiten der Gesellschaft: „Ich habe den Bericht über die Stadtratssitzung gelesen, in der Herr Pytlik von den momentanen Umständen der Feuerwehr erzählt hat. Mir tut es leid zu sehen, dass sich kaum jemand mehr für die Mitglieder einsetzen möchte – besonders weil sie so gut zusammenhalten und stets fleißig ihrem Ehrenamt nachgehen.“

HF

Der Artikel über die Verleihung des Ehrenabzeichens mitsamt Urkunde ist hier nachzulesen.

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