Im Einsatz für den Nächsten (4)

Unsere Serie zu „150 Jahre Feuerwehr Wasserburg" - Heute: Andreas Noder

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Noder2Im Einsatz für den Nächsten – so heißt unsere Serie, die wir zum Jubiläumsjahr der Feuerwehr Wasserburg bringen. Michi Schober von der Wasserburger Stimme hat sich mit den Frauen und Männern der Wehr getroffen und mit ihnen über ihren Einsatz und ihre Motivation gesprochen. Herausgekommen sind zehn Kurzporträts, die einen Einblick geben ins Ehrenamt der Floriansjünger. Im 4. Teil: Andreas Noder …

Er ist wohl der älteste Quereinsteiger der Wasserburger Feuerwehr. Erst betreute Noder unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge bei der Rummelsberger Diakonie. An ein Leben als Feuerwehrler hat er dabei nicht gleich gedacht. Doch vor zwei Jahren, mittlerweile 45 Jahre alt, hat sich Noder dazu entschieden. Hauptsächlich, weil so viele seiner Freunde und Bekannte ebenfalls Mitglieder sind.

Einige davon kennt er schon seit dem Kindergarten. Sie waren es, die gefragt haben, ob er nicht mitmachen wolle. „Da hab‘ ich dann halt ja gesagt.“ Als Schichtarbeiter, der oft auch tagsüber Zeit hat, ist er optimal geeignet für den Dienst. Aber auch die bittere Erfahrung, dass der eigene Hof abgebrannt ist, hat ihn schlussendlich überzeugt, anderen zu helfen.

Inzwischen hält ihn „die einzigartige Gemeinschaft, in der man einander schätzt, hilft und gemeinsam eine gute Zeit verbringt“ bei der Feuerwehr. „Die vielen außergewöhnlichen Einsätze halten zusammen.“

Der Schlimmste war für ihn der Brand in Attel.

Weniger dramatisch, aber durchaus sehr kurios, war die Rettung einer Katze, die hinter einem großen Wandschrank steckte. „Wir haben den ganzen Schrank zerlegen müssen, um sie zu befreien“, so Noder lächelnd. MS/Foto: Andreas Ruf

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Ein Gedanke zu „Im Einsatz für den Nächsten (4)

  1. A so a Hund der Noder

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