Im Einsatz für den Nächsten (3)

Unsere Serie zu „150 Jahre Feuerwehr Wasserburg" - Heute: Georg Schmaderer

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kommandant12Im Einsatz für den Nächsten – so heißt unsere neue Serie, die wir zum Jubiläumsjahr der Feuerwehr Wasserburg bringen. Michi Schober von der Wasserburger Stimme hat sich mit den Frauen und Männern der Wehr getroffen und mit ihnen über ihren Einsatz und ihre Motivation gesprochen. Herausgekommen sind zehn Kurzporträts, die einen Einblick geben ins Ehrenamt der Floriansjünger. Im 3. Teil: Georg Schmaderer ….

Der Kommandant der Wasserburger Wehr ist wie viele seiner Kameraden quasi mit der Feuerwehr aufgewachsen. Sein Vater und die Väter seiner Freunde waren allesamt Foriansjünger. Und so war auch er von klein auf mit dabei.

Aktiv mitmachen durfte er natürlich den Regeln nach erst mit 14 Jahren. „Trotzdem hab ich mit meinen Freunden schon davor am Vereinsleben teilgenommen. Man wächst da rein. Und als es dann irgendwann hieß ,Verantwortung übernehmen‘, da hab‘ ich das gerne getan.“

Das hieß und heißt für Schmaderer an Lehrgängen teilzunehmen, um die nötigen Qualifikationen zu erreichen. Und so wurde das Hobby zu seiner Berufung. Mit 21 absolvierte er die Gruppenführerausbildung und weitere Lehrgänge. „Es ist wichtig, immer am Ball zu bleiben und verschiedene Fortbildungen zu durchlaufen, damit man die Einsätze bewältigen kann.“

Im Anschluss wurde er von der staatlichen Feuerwehr zum Leiter ausgebildet und prompt von den Feuerwehrkameraden zum Kommandanten gewählt. „Man muss dann noch von der Gemeinde bestätigt werden und ist dann für sechs Jahre Kommandant.“

An der Feuerwehr schätzt er am meisten, dass sie einen einzigartigen Querschnitt durch die Bevölkerung darstellt. „Bei uns sind Schüler, Beamte, Handwerker und fast alle Berufe zu finden. Und alle haben ein Herz für ihre Mitmenschen. Und wenn man dann jemandem geholfen hat, ist es schön den Dank zu sehen. Applaus ist des Künstlers größter Lohn“, sagt der Kommandant schmunzelnd.

MS

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