„I fui mi sauwohl da in Wasserburg“

Basketball: Steffi Wagner bleibt auch 2015/16 beim amtierenden Deutschen Meister

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wagner_kPünktlich zum Finale im Kampf um den Deutschen Meistertitel 2015 können sich die Wasserburger über die Weiterverpflichtung von Steffi Wagner freuen. Dies wird nun die dritte Saison für die 24-jährige Nationalspielerin beim TSV Wasserburg. Vor zwei Jahren wechselte die gebürtige Karlsruherin vom damaligen deutschen Vizemeister Rhein Main Baskets zum amtierenden Deutschen Meister am Inn. Seitdem hat sich die Flügelspielerin sehr gut in die Mannschaft integriert. „Sie hat sich in den letzten zwei Jahren sehr gut weiterentwickelt und wenn sie weiter an sich arbeitet, ist noch immer Luft nach oben“, meinte dazu Abteilungsleiterin Gaby Brei.

„Ich freue mich sehr, dass Steffi verlängert hat. Steffi ist eine richtige Sportsfrau mit dem Herzen auf dem rechten Fleck. Sie ist eine der wenigen Spielerinnen, die sich den Weg zum TSV Wasserburg zugetraut hat. Ich denke das war der richtige Schritt für Steffi“, so Gaby Brei. Auch Wasserburgs künftiger Trainer Schorsch Eichler schätzt die Spielerin sehr. „Ich kenne Steffi schon aus meiner Zeit mit der Nationalmannschaft. Sie ist sportlich sowie menschlich eine Bereicherung für jede Mannschaft und kann darüber hinaus auf mehreren Positionen eingesetzt werden.“

Ihrem Motto „Gewinnen heißt, dass du bereit bist länger zu laufen, härter zu arbeiten und mehr zu geben als die Gegner“ wird die Spielerin gerecht. All diese Eigenschaften zeigte Steffi Wagner erst kürzlich bei der Aufholjagd im ersten Halbfinalspiel gegen Rotenburg. Dort bewies sie große Stärke vor allem auch in schwierigeren Situationen. Nach der Halbzeit konnte sie innerhalb weniger Minuten 14 Punkte erzielen. Immer wieder erweist sich die 1,82 m große Flügelspielerin als gefährliche Dreierschützin mit einer 38 % Trefferquote. Trainerstab und Management beschreiben sie als dynamische und starke Gegenspielerin. „Sie verteidigt hart und ihre Penetrations sind schwer zu stoppen“, sagte dazu Gaby Brei. 2,0 Assists in nur gut 22 Minuten schafft die Flügelspielerin durchschnittlich.

„Um es auf bayerisch zu sagen: I fui mi sauwohl do“, kommentiert Steffi Wagner ihre Entscheidung für Wasserburg. Der Verein sei für die 24-Jährige in sportlicher Hinsicht die beste Adresse in Deutschland. „Ich schätze die professionelle Atmosphäre, die von Team, Trainern, Physiotherapie und Management geschaffen wird. Nicht zu vergessen ist natürlich auch die super Unterstützung durch die Fans und dem Fanclub.“ Für die Zukunft hat sich die Karlsruherin ein paar Ziele gesteckt: „Pokal und Deutsche Meisterschaft sind realistische Ziele. Wir wollen aber auch endlich im EuroCup die nächste Runde erreichen.“ Für das deutsche Team erhofft sich die Nationalspielerin nach 2011 die Qualifikation für die nächste EM. Steffi Wagner liegt auch ihre persönliche Leistung am Herzen. „Mein Ziel ist es dem Team durch meine Leistungen immer so gut es geht zu helfen und dabei sowohl in den Trainingseinheiten als auch in den Spielen persönliche Fortschritte zu machen.“  AA

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