Holzscheit gegen B15neu auch von MdB

Nicole Gohlke von den Linken gestern in Wasserburg zu Gast

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HolzWasserburg – Nicole Gohlke, hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, besuchte gestern im Rahmen ihrer Sommertour Wasserburg. Ihre erste Station war das Bildungszentrum im Hag. Dort traf sie sich zu einem interessanten Gespräch über die Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten der Schule mit Jürgen Schulan, dem Leiter des Referats für Aus- und Fortbildung und Personalentwicklung des Bayerischen Arbeitsministeriums, Karin Ganslmeier, stellvertretende Fachbereichsleiterin der Fachhochschule, und Harald Jakob ,Verwaltungsleiter der Verwaltungsschule. Das Bildungszentrum …

… besteht aus zwei Einrichtungen, der Verwaltungsschule und der Fachhochschule. Außerdem bietet es Unterkünfte für knapp 200 SchülerInnen und StudentInnen und ist damit „größtes Hotel“ in Wasserburg.

Ausgebildet werden die StudentInnen und SchülerInnen zu Diplom-Verwaltungswirten und Verwaltungswirten in der Sozialverwaltung und zu Gewerbeaufsichtsbeamten. Des weiteren werden für die Beschäftigten in der Sozialverwaltung Fort- und Weiterbildungslehrgänge angeboten. Das moderne Haus beeindruckt durch seine gute Ausstattung und die damit verbundenen hervorragenden Lernbedingungen und ist für Wasserburg als Schulstadt ein wichtiger Standortfaktor. Frau Gohlke bedankte sich herzlich bei den Verantwortlichen für das informative Gespräch.

Anschließend ging es zum Bürgergespräch in die Wasserburger Altstadt. Neben den Gesprächen mit Interessierten unterstützte Frau Gohlke spontan die Bürgerinitiative Stop-B15-neu, die sich gegen den vierspurigen Ausbau der B 15 wehrt. Sie verzierte ein Holzscheit, das im Rahmen der Aktion B15-Scheitern der Bürgerinitiative zusammen mit weiteren kleinen Holzscheiten am 28. Juli dem Innenministerium sozusagen übergeben wird… Heute Nachmittag ist die große Aktion in Reitmehring (wir berichteten).

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Ein Gedanke zu „Holzscheit gegen B15neu auch von MdB

  1. Holger Kalvelage

    Es handelt sich eben nicht um einen 4-spurigen Ausbau der B 15, sondern es ist eine zusätzliche „Autobahn“ mit 4 Spuren geplant. D.h. die alte B 15 bleibt bestehen und daneben soll eine 28 Meter breite Trasse unsere Landschaft zerschneiden. Mit geplanten 35.000 KFZ pro Tag als „Ortsumfahrung München“. Sorry für diese kleinliche Korrektur, aber genau das muss deutlich gesagt werden, weil immer noch (zu) viele glauben, es ginge um einen Ausbau der B15, um unseren heimischen Verkehr zu entlasten. Genau das spielt den Befürwortern in die Karten, das möchten sie mit der irreführenden Bezeichnung als Bundesstrasse erreichen.

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