Hofstatt-Geschichten im Utopia

Film von Harry Hartinger und Georg Barth läuft nochmal - Vorverkauf

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IMG_3113Hinreißende Episoden eines längst vergangenen aber nie vergessenen Wasserburg in einer komisch-derben Erzählungen, das bietet der Film „Harry unser – Hofstatt-Geschichten“ von Harry Hartinger und Georg Barth. Die Wasserburger Stimme präsentiert zusammen mit dem Kino Utopia den Streifen nochmals am Sonntag, 14. Dezember, um 13 Uhr im Wasserburger Kino. Der Eintritt kostet fünf Euro. Der Erlös kommt einem guten Zweck zugute. Der Vorverkauf …

… im Bahnhof Reitmehring und in den Wasserburger Markthallen (Ass) startet am morgigen Donnerstag.

Geboten werden neben alten Wasserburger Ansichten aus den Nachkriegsjahren natürlich auch viele komische Geschichten wie zum Beispiel die des Bierdimpfels aus der Hofstatt, der nachts zuhause oft vor verschlossener Türe stand, weil ihn seine Frau nicht mehr hinein lassen wollte – bis er beim nächsten Gang zum Wirtshaus einfach die Haustüre aushängte und mit zum Wirt nahm.

Oder vom Hennagaßl, dem Glasscherbenviertel der damaligen Hofstatt. Alleine an dieser Stelle kann Hartinger ein Dutzend Anekdoten zum Besten geben. „Wer zwischen der Ledererzeile und dem Hennagaßl gwohnt hod, hod quasi eine doppelte Staatsbürgerschaft ghabt.”

In knapp eineinhalb Stunden zeigt Hartinger auch Einblicke hinter die Kulissen, in frühere Stadthäuser, in Sitten und Gebräuche, aber auch in seine eigene Lebensgeschichte, die 1946 in der Hofstatt 11 begann. Dort führt er die Zuschauer durch ein typische Altstadthaus der 50er- und 60er Jahre – heute natürlich von den neuen Besitzern prächtig restauriert und saniert, damals ein Paradies für die Stadtratten, „die Haustiere der damaligen Zeit”.

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