Hilfe, die Perchten kommen!

Der Selbsttest einer Wasserburger Mutter

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p2Samstag, 17 Uhr: Gespanntes Warten. Seit ich in Wasserburg wohne, das sind jetzt auch schon zehn Jahre, will ich sie einmal erleben, die Perchten. Getraut hab ich mich nie. Jetzt, „im Schutz“ meiner beiden Kinder, stehe ich da. Die Hexen und der alte Mann mit Stock sind ja eigentlich ganz nett. Und die Hexen fegen ein bisserl hin und her und lassen sich bereitwillig fotografieren. Doch dann kommen sie: Wilde, große, zottelige Bestien mit riesigen Hörnern! Schlimmer als gedacht! Mehr dazu: www.wasserburger-stimme.de …

Schon gibt es Peitschenhiebe und einige Mädels werden ein Stückchen weiter getragen als ihnen lieb ist. Plötzlich sehe ich mich als Beschützerin: Mir fremde, kleine Mädchen verstecken sich hinter meinem Rücken, meine Tochter (schon 12) drückt sich an mich. „Meine Kinder kriegt ihr nicht!“

Zwei Minuten später ist alles vorbei…. nach einer kurzen, entschlossenen Flucht ins Basarzelt auf dem Christkindlmarkt. Ich habe überlebt! (Bis zum nächsten Jahr…..). RS

Fotos: Silvia Alzinger

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