Halbfinale! „Public Viewing“ beim Badria-Wirt

Basketball: Wasserburg will direkt ins Endspiel um die Deutsche Meisterschaft

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68„Ein hartes Spiel bei einem hochmotivierten Gegner“ erwartet Head-Coach Basti Wernthaler, der mit dem TSV Wasserburg am Freitagabend um 19.30 Uhr in Rotenburg an der Wümme zu Spiel Zwei des Play-Off-Halbfinales um die deutsche Meisterschaft antritt. Der Fanclub  organisiert heute eine Liveübertragung auf Großleinwand! Und zwar beim Enzo in der Badriagaststätte. Ab 18.30 Uhr werden Fotos der letzten Spiele angeschaut und um 19:30 Uhr beginnt die Liveübertragung …

… aus Rotenburg. Der Wirt macht für die Basketballfans extra ein schönes „Basketballessen“! Alle Fans sind herzlich eingeladen, zusammen mitzufiebern und unsere Mädels in Rotenburg moralisch zu unterstützen.

Nach dem 100:71-Sieg in der ersten Begegnung letzten Samstag fehlt dem amtierenden Deutschen Meister in der Best-of-Three-Serie noch ein Erfolg für den Finaleinzug. Sollte dafür ein drittes Spiel nötig sein, findet dieses schon an diesem Sonntag (19.04.) um 16 Uhr in der heimischen Badria-Halle statt.

Mit zwischenzeitlich bis zu 17 Punkten lagen die Avides Hurricanes in der Auftaktpartie des Halbfinales in Führung. Trotz langer Anreise aus Rotenburg-Scheeßel war der starke Aufsteiger von Beginn an hellwach und traf in der ersten Halbzeit mit traumwandlerischer Sicherheit (sechs von acht Dreiern). Besonders Laura Rahn mit zwölf und Janae Young mit 18 Punkten in den ersten 20 Minuten waren kaum zu stoppen. Eine ungewohnte Situation für die Wasserburger Fans und die Mannschaft – insbesondere in dieser Saison. Als es mit einem 39:51-Rückstand in die Kabine ging, befürchteten viele schon, dass es jetzt soweit sein könnte mit der ersten Niederlage auf nationaler Ebene.

Doch dann zeigte sich die ganze Klasse des frischgebackenen Pokalsiegers: 24 Punkte in Folge nach dem Seitenwechsel – stolze 14 davon von Steffi Wagner – und insgesamt 14 versenkte Dreier bei einer Quote von 46 Prozent. Mit 61:20 gewannen die Gastgeberinnen die zweite Hälfte überdeutlich und knackten erstmals in dieser Spielzeit die Hundert-Punkte-Marke. „Rotenburg war eine Hälfte klar besser als wir“, so Basti Wernthaler: „Dieses Mal werden wir versuchen, 40 Minuten eine Top-Leistung zu bringen, denn das wird nötig sein.“ Außer Sara Vujacic, die mit einer Schulterverletzung zu kämpfen hat, macht sich der gesamte Kader am Freitag per Flugzeug auf die knapp 800 Kilometer lange Anreise.

Im zweiten Halbfinale der DBBL-Play-Offs stehen sich im Südwest-Derby Saarlouis und Freiburg gegenüber. Die Royals aus dem Saarland konnten Spiel Eins gegen die Eisvögel aus dem Breisgau knapp mit 52:47 für sich entscheiden.

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