Haager (25) kommt Frau zur Hilfe …

... und wird in Wasserburg am Marienplatz von zwei Männern zusammengeschlagen

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Innenminister Herrmann stellt neue Sicherheitsausstattung der Polizei und neue Absicherungseinrichtungen der Autobahnmeisterei vor Foto: 10nach8 / Grundmann 23.07.2008Wasserburg/Haag – Er war mutig und liegt nun im Krankenhaus: Wie die Polizei erst heute bekannt gibt, wurde am Samstag in der Frühe gegen 5 Uhr ein junger Mann (25) aus Haag von zwei mutmaßlich dunkelhäutigen Männern gemeinschaftlich vor dem „Stechl Keller“ am Marienplatz in der Wasserburger Innenstadt zusammengeschlagen, so der Wortlaut der Polizei. Der Grund hierfür war, dass eine Frau von diesen beiden Männern bedrängt und belästigt worden war, heißt es. Die Frau wehrte sich mit Händen und Füßen, doch die beiden Männer ließen nicht von ihr ab. Die Frau konnte nur durch das beherzte Eingreifen des jungen Haagers fliehen. Es wird darum gebeten …

… dass sich die Frau sowie Passanten, die in der Nähe waren, dringend bei der Polizei melden.

Die beiden Täter sind flüchtig.

Der couragierte, junge Mann aus Haag wurde mit einer gebrochenen Nase und einer verletzten Schulter ins Klinikum Wasserburg gebracht.

Hinweise bitte an die Polizei in Wasserburg oder jede andere Polizeidienststelle.

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7 Gedanken zu „Haager (25) kommt Frau zur Hilfe …

  1. Stoabichlerin

    Duad ma leid, aber es ist echt nimmer lustig in unserem WaBu … Jeden Obend muast Angst ham, wennst aussi gehst, no was dringa.
    Und wo is de Polizei???
    Jede Nocht fahrt daselbe BMW … umananda und mocht an Heidenlärm vor den entsprechenden Cafes/Bars (Stechl, Central etc) das’d ausm Bett foillst.
    Polizei? Ned do …
    Ständig werd jemand überfallen, Autos demoliert, Schaukästen zertrümmert, Einbrüche usw.
    I wohn mitten drin – und bleib in Zukunft einfach oiwei dahoam…. : -(

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    1. Wasserburgerin

      Dank schee für den Kommentar.
      I trau mi im Dunkeln scho lang nimmer auf d’Strass …

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  2. jetzt werds echt hinten heha wia vorn

    Jetzt wird hier also die fehlende (ständige) Polizeipräsenz problematisiert, wenn zwei Männer eine Frau vergewaltigen wollen und dann einem jungen Mann, der dieser Frau zu Hilfe kommt, übelste Körperverletzungen zufügen – dass es die Frau offensichtlich nicht für nötig erachtet bei der Polizei Anzeige zu erstatten und sich bei ihrem Retter zu bedanken, ist noch mal ein anderer Aspekt.

    Wer bestreitet, dass wir seit einigen Jahren, mit dem signifikanten Zuzug von jungen Männern, die in gewaltbereiten Kulturen sozialisiert wurden, gerade Nachts ein massives Sicherheitsproblem haben, ist ein gefährlicher Relativer und Ignorant.

    Und liebe Frau Drax, es gibt vielleicht „mutmaßliche Täter“, obwohl ich diese Formulierung schon falsch halte, wenn eine Frau knapp einer Vergewaltigung entgangen ist, und ein Mann übelst zugerichtet in der Klinik liegt, aber „mutmaßliche dunkelhäutige“ gibt es nicht, oder wollen sie dem „Haager(25)“ unterstellen, dass er falsche Angaben zu den Tätern machte? Ihr werdet euch nochmal die Finger brechen mit eurer „political correctness“.

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    1. Renate Drax Beitragsautor

      … die von Ihnen kritisierte Formulierung kommt – wie geschrieben im Wortlaut – genau so von der Polizei, die ihre Gründe für diese vage Formulierung hat. Wir waren bei der Vernehmung nicht dabei und halten uns an den offiziellen Polizeibericht! Wir unterstellen niemandem etwas. Ich bitte Sie, ebenfalls niemandem etwas zu unterstellen, Herr KANZLER!

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      1. Ich wusste nicht, dass Artikel mit dem Polizeiauto immer 1:1 der Pressemitteilung der Polizei entsprechen. Dann nehme ich die an Sie adressierte Kritik natürlich zurück und die Polizei wird schon ihre Gründe für diese Formulierung haben – Entschuldigung Frau Drax!

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  3. Schade, dass Menschen, die mutmaßlich bei uns die Chance auf ein neues, besseres Leben haben, den Menschen, die ihnen dieses Leben ermöglichen auch noch mit Gewalt begegnen. Dankbarkeit und Respekt wäre hier wohl der einzig richtige Weg!
    Dem Haager wünsche ich gute Besserung und vielen Dank für seinen selbstlosen Einsatz!

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    1. Elvira Trommer Steiner

      Soll das heißen, dass sich die Frau, eben das Opfer einfach aus dem Staub gemacht hat? Ohne sich um den Verletzten zu kümmern oder zu danken? Tut mir für den Helfer sehr leid und ich schäme mich für diese Frau.

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