Gymnasium: Sporthalle bald Notunterkunft!

Landratsamt bestätigt: Wenn sich Zahlen nicht ändern, ist es im Februar soweit

image_pdfimage_print

Wasserburg – Der Flüchtlingszustrom Richtung Bayern ist ungebrochen: 129 Asylbewerber muss alleine der Landkreis Rosenheim derzeit jede Woche neu aufnehmen. Die meisten Sporthallen des Landkreises wie in Prien oder an der Realschule Wasserburg werden bereits als Notunterkünfte genutzt. Jetzt trifft es auch die Halle des Luitpold-Gymnasiums Wasserburg. Auf Anfrage der Wasserburger Stimme bestätigte heute Oliver Winter, Leiter des Büros von Landrat Wolfgang Berthaler: „Wenn die Zahlen nicht nach unten gehen, wovon wir nicht ausgehen können, trifft es die Sporthalle des Wasserburger Gymnasiums im Februar, spätestens im März.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

16 Gedanken zu „Gymnasium: Sporthalle bald Notunterkunft!

  1. Nun bitte ich aber mal einen Verantwortlichen – in diesem Fall den Bürgermeister – um eine konkrete Stellungnahme.

    Wasserburg müsste laut einem Bericht eines anderen regionalen Mediums 170 Asylbewerber aufnehmen, derzeit haben wir bereits über 350 – mit den weiteren dann über 500!!! Bei aller Nächstenliebe – wie will man da eine Integration schaffen???

    Das ist jetzt Aufgabe der gewählten VOlksvertreter der Stadt Wasserburg, geeignete Maßnahmen in die Wege zu leiten.

    Selbst die Sicherheit in der Stadt steht da auch im Raum – mit einer chronisch unterbesetzen Polizeiinspektion, nichts gegen die Beamten, aber das funktioniert doch nicht……

    0

    0
    Antworten
  2. Nimmt das kein Ende? Bald sind alle öffentlichen Gebäude nur noch von denen besetzt.
    Armes Deutschland – und dann sich wundern, wenn etwas passiert – siehe Köln.

    0

    0
    Antworten
    1. Genau! Man muss kein Philosoph sein, um zu wissen, dass das Recht auf Hallensport über dem Recht auf Behausung steht.

      Armes Deutschland – und sich dann wundern, wenn etwas passiert – siehe die über 800 Ausländer, die seit der Wende von Leuten mit der gleichen Meinung wie Ihrer (auch keine Rassisten?) aufgrund ihrer Herkunft getötet wurden.
      Sind wahrscheinlich eh nur wenige 10-100 Tausende, denen das Leben gerettet wurde, weil sie in Deutschland, statt im Krieg leben können.

      0

      0
      Antworten
      1. Das, was hier passiert, Philipp, ist für die Menschen, die hier leben und die für ihre Kinder das Beste wollen, schon lange keine Sporthallen – Nebensache mehr… (haben Sie Kinder?).

        Klar, müssen alle erkennen und lernen, dass nicht überall Friede, Freude, Eierkuchen herrscht – und dass man helfen muss. Das sind Werte, über die wir nicht diskutieren müssen!
        Helfen kann aber nur der, der ein sicheres System hat und eine gute Struktur, Menschen die zuversichtlich nach vorne schauen – Deutschland hat in den letzten Jahren geholfen an allen Ecken und Enden dieser Welt. Wie groß auch die Bereitschaft der Menschen zu Ehrenämtern und Spenden ist, muss man auch nicht erwähnen, sonst wäre schon längst alles zusammengebrochen!!

        Sich zur Aufgabe zu machen, alle Menschenleben dieser Welt zu retten, ist utopisch – diejenigen rassistisch zu nennen, die dies offen zugeben, ist ungerecht.

        Was anzuprangern ist und viele Ressourcen kostet, dass auch Menschen hier landen, die nachweislich (aber eben zu spät nachgewiesen, gar nicht daher kommen, wo sie angeben herzukommen) und die man auch nicht mehr zurück schicken kann, weil sie – so wörtlich aus der Presse – „zu Hause nicht mehr genommen werden“.

        Zuerst einmal müsste man also alle sofort registrieren – mit Muttersprachlern an der Grenze – um falsche Bittsteller zu erkennen.
        Es sind leider Gottes genug dabei, die hier schon lügen, später Unfrieden stiften und dann aber nicht mehr „gefunden werden“, weil sie ihre Wohnorte und Namen wechseln, wie es ihnen gefällt ….
        Wenn Sie derlei Sorgen nicht haben, mag das für Sie wohl alles so okay sein, zu erkennen ist aber, dass selbst die Politiker nicht mehr so optimistisch überzeugt sind von dem, was sie noch vor einem Jahr von sich gegeben haben…

        Aber diese Diskussionen helfen alle nicht (es fällt nur schwer nicht darüber zu diskutieren oder überhaupt noch über was anderes zu sprechen) –
        Fakt ist, viele fremde Menschen und Kulturen sind hier, noch mehr werden kommen.

        Um hier gewisse unschöne Situationen zu vermeiden, fände ich es gut, dass man nicht nur Infoabende macht für die hiesige Bevölkerung, wie sie sich zu verhalten haben, sondern auch einen einführenden Abend der Stadt-Gemeindevertreter FÜR die Asylbewerber.

        Mit ein paar Sätzen über die Stadt, in der sie gelandet sind und die Regeln, die eingehalten werden müssen. Dann könnte man im Kleinen vielleicht verhindern, dass es zu Schlagzeilen kommt, wie wir sie leider schon aus Wasserburg kennen und aus Ampfing, Waldkraiburg und Rosenheim.

        Von Köln möchte ich gar nicht erst sprechen.

        Das sind Dimensionen, da bin ich ehrlich froh, dass ich in einer Kleinstadt lebe …

        0

        0
        Antworten
        1. Zunächst einmal bin ich froh, auch eine differenzierte Meinung hier lesen zu können; In den meisten Punkten gebe ich Ihnen auch Recht, Susanne. Ein paar Kritikpunkte würde ich aber trotzdem gerne üben.

          Dass das Hallenproblem keine Nebensache ist, kann ich gut verstehen (auch wenn ich keine Kinder habe). Gregors Kommentar erscheint mir allerdings eindeutig so, als ob er es per se falsch findet, dass die Halle nun zeitweise als Flüchtlingsunterkunft dient, komme da was da wolle.

          Sicherlich, helfen kann nur der, der ein sicheres System hat und eine gute Struktur. Den Umkehrschluss, dass nun aber in Anbetracht der hohen Flüchtlingszahlen langsam an ein Ende der Flüchtlingsaufnahme gedacht werden sollte, halte ich allerdings, trotz der offensichtlichen Herausforderungen, schlichtweg aufgrund der katastrophalen Situation in vielen Länder für eindeutig falsch.

          Politiker als Experten bzw. Orientierungshilfe heranzuziehen, kann zwar richtig sein, i.d.R. handelt es sich hierbei allerdings eher um eine Mischung aus deren eigener Meinung und v.a. dem, was ein potentieller Wähler hören will.

          Selbiges gilt leider inzwischen auch für die meisten Medien. Ich rate deswegen vor allem, sich an unabhängige und qualifizierte Experten zu halten (Soziologen, Politikstudenten, Historiker etc.).

          Bleibt noch eine Frage: Was unterscheidet den Rassist vom besorgten Bürger?
          Rassisten haben grundsätzlich eine, sagen wir Abneigung gegenüber Ausländern, unabhängig von Fakten. Außerdem unterscheiden sie auch nicht zwischen „guten“ und „schlechten“ Ausländern bzw. Asylsuchenden.
          Woran erkennt man das nun in einem politischen Kommentar? An der emotionalen Sprache und der Verwendung von Parolen („Armes Deutschland“. Habe ich bis jetzt übrigens noch nie in einer sachlichen oder differenzierten asylkritischen Aussage lesen können.), Übertreibungen („Bald sind alle öffentlichen Gebäude nur noch von denen besetzt“) und Beleidigungen – bzw. wie in diesem Fall – zumindest eine sehr herablassende Sprache („Bald sind alle öffentlichen Gebäude nur noch von DENEN(!) besetzt.“.

          Kann man auch höflicher formulieren.

          (…) Anmerkung der Redaktion: Kommentar wurde gekürzt.

          0

          0
          Antworten
  3. Wie schön, dann können einige wieder voll in ihrer neuen Lebensaufgabe aufgehen.

    0

    0
    Antworten
  4. Bei aller Nächstenliebe muss eine Frage doch erlaubt sein, laut dem Landratsamt Rosenheim hat Wasserburg Stand 31.12.2015 334 Asylbewerber aufgenommen/zugeteilt bekommen. Die Sollzahl zum 31.12.2015 liegt ebenfalls laut dem Landratsamt bei 172. Das heißt die Stadt hat zum Jahresende hin bereits doppelt soviele Asylbewerber aufgenommen, als vorgesehen.

    Wenn jetzt auch noch die Gymnasium Turnhalle dazu kommt haben wir das 3-fache. Wasserburg hat mit Prien zum Jahresende im Landkreis die mit Abstand größte Belastung und soll jetzt auch noch weitere 150 bis 200 Asylbewerber aufnehmen?

    0

    0
    Antworten
    1. Wasserburgerin

      Wenn es diesesmal auch wieder fast nur Männer sind, wird mir Angst und bang.

      Die Zeiten sind leider vorbei, wo man als Frau nach der Arbeit zu Fuß nach Hause ging, wenn es dunkel ist.

      Die Anzahl der Flüchtlinge, die in unser Land kommen, sind zu viele – es reicht nun, wenn es nur noch Platz in Turnhallen gibt. Das ist meiner Ansicht nach eine Politik, die sich allmählich gegen die Bürger richtet. Eine Flüchtlingsobergrenze ist schnellstens nötig. Auch eine Kontrolle ist nötig, wer da in unser Land kommt.
      Von unseren Stadtoberen, von denen erwarte ich nun mal auch die obere Politik zu kritisieren. Wenn die Unterkünfte voll sind, geht halt nix mehr. Aber von denen hört man nix ……

      0

      0
      Antworten
    2. Als Pfadfinder hat man die Sollzahl von 1 guten Tat pro Tag. Da muss doch die Frage erlaubt sein, warum überschreiten manche Bürger diese Zahl Tag für Tag?
      Antwort: weil es für gute Taten keine Obergrenze gibt (außer für manche Mitglieder einer angeblich christlichen Partei).

      0

      0
      Antworten
    3. Sie denken also auch, Deutschland kann die Welt retten, Herr Huber? Dann wünsche ich Ihnen viel Glück denn Sie werden es brauchen………

      0

      0
      Antworten
  5. Nachdem die letzte landkreiseigene Turnhalle mit der Gymnasiumshalle von Wasserburg belegt wird, aber die Flüchtlingszahlen nicht abreissen werden, könnte ich mir vorstellen, dass als nächstes die Hallen der Gemeinden belegt werden.

    Ich denke, dass der Landkreis hier als Zuständiger für die Aufnahme von Asylbewerbern eine Art „Durchgriffsrecht“ haben wird.

    Einerseits ist das natürlich schade für den Breitensport und und die Vereine, andererseits kann ich mir vorstellen, dass der Landkreis sonst auch nicht weiß, wie es sonst geschafft werden soll.
    Ich bin gespannt, wie es weitergeht, ehrlich gesagt, habe ich als normaler Bürger etwas „Angst“ davor.

    0

    0
    Antworten
    1. Was komisch ist, dass diese Flüchtlinge in Wasserburg nur hauptsächlich junge Männer sind!

      Ich würde ja nichts sagen, wenn in die Hallen Familien kämen oder auch junge Frauen!
      Das Problem ist, dass man als junges Mädchen von diesen jungen Flüchtlingen angemacht wird! Sie müssen es ja nicht böse meinen, aber meine Tochter fühlt sich dabei unwohl! Selbst ich wurde schon angesprochen von etwas älteren Männern, die auch ohne Familien da sind, ob ich allein bin!

      Ich mache mir als Mutter einer Tochter schon Gedanken, ob ein Herr Winter oder der Herr Bürgermeister unseren Töchtern die Sicherheit geben können, dass ihnen nichts zustößt! Selbst mein Mann, der sonst nicht ängstlich ist, hat ein blödes Gefühl, wenn er die Einnahmen in der Bank einzahlt und es steht eine Truppe junger Ausländer vor der Bank!

      Wir haben viele weibliche Geschäftsleute, denen dabei bestimmt auch nicht wohl ist! Nochmal, das sind ja keine Familien mit kleinen Kindern! Wo sind die?

      0

      0
      Antworten
      1. Ich bin nicht rechts, ich bin besorgt. Sehr.

        Und: Es macht mich ärgerlich, dass nicht die „Gäste“ sich an das Gastland anpassen, sondern offenbar erwartet wird, dass wir (speziell die Frauen) sich anzupassen haben.

        0

        0
        Antworten
        1. Katharina, dass sie als Frau und Mutter Angst vor der hohen Anzahl junger Männer haben, kann ich, auch wenn der allergrößte Teil friedlich ist, verstehen. Sie fragen, warum nun aber keine Familien kommen. Die Antwort ist einfach. Weil diese die Flucht mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht überleben würden. Deswegen einigt man sich normalerweise darauf, dass der gesunde Sohn oder Ehemann die Flucht wagt und dann versucht, die Familie nachzuholen; Manchmal gelingt das, manchmal eben nicht.
          Daran hat die aktuelle Regierung leider großen Anteil, auf deren Wirken hin staatliche Seerettungsprogramme wie beispielsweise „Mare Nostrum“, die Zehntausende von Leben gerettet haben eingestellt wurden. Lieber lässt man die Flüchtlinge ersaufen oder hofft auf Ehrenämtler die sich inzwischen in leider geringerem Maße darum kümmern. Das ist nur ein Beispiel.
          Man kann zur aktuellen Flüchtlingsdebatte stehen wie man will, einer der aktuellen Ansätze: Erschwerung der Einreise=mehr Tote=weniger Asylsuchende ist aber einfach nur beschämend. Er rechtfertigt auch nicht das Argument der Eindämmung von Immigration durch Abschreckung.

          0

          0
          Antworten
  6. Warum werden in anderen Landkreisen Traglufthallen als Unterkuenfte fuer Asylbewerber aufgebaut und bei uns die Turnhallen mehr oder weniger “ beschlagnahmt“? Darauf haette ich gerne eine fundierte Antwort von qualifizierter Stelle

    0

    0
    Antworten