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Wasserburg: Besondere Worte des Dankes an Marlene Hof-Hippke

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hof_hippkeZwölf Jahre war sie an der Seite von Michael Kölbl dessen Stellvertreterin, sechs Jahre als Dritte und sechs als Zweite Bürgermeisterin – doch für die neue Amtsperiode wollte sie nicht mehr kandidieren: Marlene Hof-Hippke übergab gestern ihr Amt an Werner Gartner (wir berichteten), nicht ohne von Michael Kölbl gebührend verabschiedet worden zu sein. Der fasste den zwölfjährigen gemeinsamen Weg in der öffentlichen Sitzung zusammen und fand besondere Worte des Dankes …

„Ich war in sechs Amtsjahren genau zweieinhalb Tage krank. Aber die hatten es in sich. Ausgerechnet da stand eine Haushaltsdebatte auf dem Programm und ich hab‘ Marlene Hof-Hippke dafür am Krankenbett eingewiesen. Das zweite Mal musste ich bei einer Bürgerversammlung passen, weil mein Vater verstorben war, Marlenes Mutter übrigens einen Tag zuvor. Beide Male hat sie mich ohne mit der Wimper zu zucken bravourös bei schwierigen Terminen vertreten“, sagte der Bürgermeister bei der Verabschiedung seiner Stellvertreterin.

Das seien nur zwei Beispiele dafür, wie eng und gut die Zusammenarbeit über die Jahre gewesen sei. Er habe vollstes Verständnis dafür, dass Marlene Hof-Hippke – sie bleibt natürlich Stadträtin –  nach Jahren voller Termine und Aufgaben ihren Schwerpunkt ein bisschen verlagere.

drei buergermeister

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Den vollen Terminkalender haben jetzt Werner Gartner und Otto Zwiefelhofer. Sie sind seit gestern die offiziellen Stellvertreter Nummer zwei und drei des Bürgermeisters. Beide bekamen bei Ihrer Wahl jeweils 16 der 24 möglichen Stimmen im Stadtrat. „Dass das nicht einstimmig wird, war uns schon klar. Natürlich hat jeder so seinen eigenen Favoriten für diese Ämter.“ Er, so Gartner sei aber mit der Abstimmung sehr zufrieden und freue sich auf die Zusammenarbeit im Stadtrat. und Otto Zwiefelhofer ergänzte: „Wir werden versuchen, zusammen gut für die Stadt Wasserburg zu arbeiten. das ist unser erstes Ziel.“

Ein zweites gab ihnen schmunzelnd Bürgmeister Kölbl mit auf den Weg: „Die Beiden wissen’s noch nicht, aber wir haben sie schon für einen Lehrgang zum Standesbeamten angemeldet. Da haben wir Bedarf.“ Bei Gartner und Zwiefelhofer wird man künftig auch heiraten können. HC

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