Grünes Licht für 2. Wasserburger Nächte

Hauptausschuss gibt Finanzspritze für Kulturprogramm am Inndamm

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innbuehne„Das ist eine Meisterleistung, das alles unter ein Dach zu bringen.“ SPD-Stadtrat Wolfgang Janeczka setzte sich bei der gestrigen Sitzung des Wasserburger Hauptausschusses für die Förderung der 2. Wasserburger Nächte am Inndamm ebenso ein, wie praktisch alle seiner Ausschusskollegen. „Das ist eine Riesensache, dass die Wasserburger Nächte keine Eintagsfliege bleiben“, so Janeczka, der natürlich Rückenwind von Kulturreferentin Edith Stürmlinger bekam: „Kunst ist immer ein Zuschussprojekt und es ist gut, wenn wir unseren Teil dazu beitragen.“

Letzterer fiel allerdings nicht ganz so hoch aus, wie sich der Kulturkreis, der Dachverband der Wasserburger Kunst- und Kulturschaffenden, das ursprünglich ausgemalt hatte. 25.000 Euro waren beantragt, 10.000.- mehr als im vergangenen Jahr, was der Dachverband mit einem erweiterten Programm, einer verlängerten Spielzeit und der Neuanschaffung beziehungsweise Anmietung von Bühnenelementen begründete.

15.000 Euro plus 5.000 Euro Bürgschaft wurden es letztlich. „Wir haben mit den Verantwortlichen ein langes Gespräch geführt, Einsparmöglichkeiten diskutiert und sind uns dann über diese Lösung einig geworden“, so Bürgermeister Michael Kölbl, der betonte, dass es sich bei den Wasserburger Nächten schon um eine besondere Förderung handle. „Da geht es nicht um einen einzelnen Verein oder eine Institution, sondern um die Wasserburger Kulturschaffenden in ihrer Gesamtheit.“

Das zeige auch schon das geplante Programm, das vom 3. bis 19. Juli an der Innbühne das Publikum aus Stadt und Altlandkreis anlocken soll. Das Wasserburger Theater Belacqua und der Theaterkreis (Bürgerspiel) planen mit Shakespears „Sommernachtstraum“ eine Koproduktion. Der Bach-Chor plant, „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn in einer Fassung für Kinder auf die Bühne zu bringen.

Acht heimische Bands, allesamt aus der Stadt und dem Altlandkreis sollen an zwei Abenden die ganze Bandbreite ihres Könnens an den Inndamm zaubern. Außerdem plant der Kulturkreis ein oder zwei Filmabend, die sich nur um die Stadt drehen. Streifen, die von Wasserburg handeln oder in der Stadt gedreht wurden, sollen gezeigt werden. Mit dabei ist natürlich auch wieder Wasserburgs Allround-Mann Peter Ludwig. Erstmals mit im Boot: Das Luitpold-Gymnasium.

Dazu Markus Hoeft von den Grünen: „Wenn man das Programm sieht und den Aufwand, der da unten betrieben wird, ist das klar, dass das nicht billig wird. Wir sehen das als Gemeinschaftsprojekt und stimmen dem Antrag in der Höhe 15.000 plus 5.000 zu.“ Alle anderen Ausschussmitglieder taten es ihm gleich.        BS

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