Goldenes Saisonende für DSV-Team

Wasserburger Betreuer bei Telemark-Weltmeisterschaft in La Plagen im Einsatz

image_pdfimage_print

Mit einer Goldmedaille und zwei Bronze-Plaketten waren die Athleten des deutschen Skiverbandes (DSV) bei den Telemark-Weltmeisterschaft im französischen La Plagen erfolgreich. Beim Teamwettbewerb holten Johanna Holzmann, Jonas Schmid und Tobias Müller die Bronzemedaille. Weltmeister wurde die Schweiz vor Norwegen. Mit dabei: Die DSV-Betreuer Jens Peter Brichta und Dr. Sebastian Sinz aus Wasserburg.

In der Königsdisziplin – dem Classic – holte Tobias Müller die Bronze-Medaille. Jonas Schmid stürzte bei der Landung am Sprung und zog sich dabei eine schwere Sprunggelenksverletzung zu. Weitere Einsätze bei der Weltmeisterschaft waren somit nicht mehr möglich. Trotz Sturz- und Knieverletzung beim Parallel Sprint sorgte Tobias Müller vom SC Fischen für ein goldenes deutsche Finale, indem er seinen Titel im Sprint verteidigte und damit in dieser Disziplin zum dritten Mal hintereinander Weltmeister wurde.

Die medizinische Abteilung des DSV unter Leitung von Dr. Sebastian Sinz aus Wasserburg sorgte mit Physiotherapeut Jens Peter Brichta dafür, dass der deutsche Topathlet wieder schmerzfrei an den Start gehen konnte. So zauberte der Obermaiselsteiner, der regelmäßig in Wasserburg seine leistungsdiagnostische Untersuchung durchführt, den Mitgliedern des DSV-Teams ein Lachen in die Gesichter. Im ersten Durchgang verlor Müller noch auf der Skatingstrecke Zeit auf den Norweger Trym Löken und lag mit sieben Zehntelsekunden Rückstand auf Platz zwei. Volles Risiko im zweiten Durchgang zahlte sich aus, sodass Tobias Müller mit einer Fabelzeit Weltmeister wurde.

Foto (von links): Das DSV-Telemark-Team mit Jens Peter Brichta, Weltmeister Tobias Müller, Dr. Sebastian Sinz.

 

 

 

Von links:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.