Gemeinsam gegen die B15 neu

Grüne für den Widerstand: Brauchen keine autobahngleiche Entlastung

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BundesSteffi König, Sprecherin des Kreisvorstandes von Bündnis 90/Die Grünen in Rosenheim und Christian Stadler, Sprecher der Grünen Kreistagsfraktion und Wasserburger Stadtrat, trafen sich zum Austausch mit Rosi Steinberger, Mitglied des Landtags. Wie berichtet war in Soyen eine neue Untergruppe der Bürgerinitiative „Gemeinschaft der Gegner und Betroffenen der B15 neu“ gegründet worden. Auch wenn ständig der Eindruck vermittelt werden soll, die Planungen hier im Raum Rosenheim seien noch gar nicht spruchreif, sei jetzt der richtige Zeitpunkt, um die Bevölkerung zu mobilisieren, meint die Kreisverbands-Sprecherin Steffi König.

Unser Foto zeigt sie links neben Christian Stadler und Rosi Steinberger.

Hier brachte Rosi Steinberger die Bürger auf den aktuellen Stand zur geplanten Autobahn-ähnlichen B15 neu.

Die B 15 neu ist laut Steinberger nur für den überregionalen Verkehr gedacht. Dafür gäbe es aber angesichts der bestehenden Verkehrsmengen auf der B 15 überhaupt keinen Bedarf. Darüber hinaus sei dieses Projekt auch nicht finanzierbar. Der Rückstand bei der Erhaltung der Verkehrswege sei viel zu groß. Der Bund solle erst einmal seine Hausaufgaben beim Erhalt seines Straßennetzes machen, bevor er über gigantische Neuprojekte nachdenkt, die niemand braucht.

Einig waren sich die Grüne Landtagsabgeordnete und die beiden Vertreter der örtlichen Grünen, dass ihre Partei weiterhin den Widerstand gegen die „unsinnigen Straßenbaupläne vor Ort“ und damit die lokalen Aktionsgruppen aktiv unterstützen wird. Darüber hinaus wurden bereits einige Ideen für weitere öffentlichkeitswirksame Aktionen gesammelt. „Was der Widerstand der Bürger bewirken kann, hat ja nicht zuletzt die vor kurzem erfolgte Umplanung der vorher weiter westlich verlaufenden Trasse gezeigt.“

Kreistags-Fraktionssprecher Christian Stadler ergänzt: „Egal auf welcher Trasse, ob entlang der bestehenden B 15 oder durchs Atteltal:  für eine erwiesenermaßen nur durchschnittlich belastete Bundesstraße braucht es keine autobahngleiche Entlastungsstraße.“

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