„Gemeinsam für ein besseres Internet“

Kriminalprävention: Am Dienstag ist der Safer Internet Day 2015

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Internet 1„Gemeinsam für ein besseres Internet“ – so lautet das Motto des Safer Internet Day 2015 am morgigen Dienstag, 10. Februar, im Programm der polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Besser bedeutet auch sicher, denn bei der Nutzung der digitalen Medien kommt es auf Sicherheit besonders an. Die Schattenseiten der digitalen Welt wie Warenbetrug, Identitätsdiebstahl oder Urheberrechtsverletzungen haben viele Internetnutzer in ihrem digitalen Alltag schon einmal erlebt. Für einen sicherheitsbewussten Umgang gibt es jetzt gute Infos …

Vor allem der Waren- und sonstige Warenkreditbetrug (67.963 Fälle und 41.764 Fälle) machen einen Großteil der insgesamt 257.486 Straftaten aus, die mit dem Tatmittel Internet im Jahr 2013 begangen wurden. „Jeder kann sich vor Internetkriminalität schützen“, sagt Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. „Voraussetzung dafür ist, dass sich jeder regelmäßig über aktuelle Probleme informiert, Schutzmöglichkeiten kennt und diese in seinem Alltag auch anwendet.“

Um die Bevölkerung konsequent über die Risiken bei der Nutzung der digitalen Medien aufzuklären, hat die Polizei Medien für unterschiedliche Zielgruppen entwickelt. Kinder und Jugendliche werden beispielsweise mit dem Film „Verklickt!“ angesprochen.

Der Film vermittelt Kindern und Jugendlichen ab Klassenstufe 7 sicherheitsbewusstes Verhalten in ihrer digitalen Alltagswelt. Das beiliegende Begleitheft (60 S.) bietet pädagogischen Fachkräften die Möglichkeit, im Rahmen von Diskussionen oder Projektarbeit die unterschiedlichen Problematiken bei der Nutzung digitaler Medien vertiefend zu behandeln. Die Inhalte des Begleithefts richten sich an der Filmhandlung aus. Thematische Schwerpunkte sind: Cybermobbing, Illegale Downloads, Kostenfallen, Persönlichkeits- und Urheberrechte. Im Weiteren geht es auch um das Verhalten in Sozialen Netzwerken, jugendgefährdende Inhalte und Passwortsicherheit.

Inhalt des Films:

Mia und Anne sind beste Freundinnen. Sie teilen sich die Passwörter für ihre Profile im Sozialen Netzwerk. Als Anne in Mias Namen gemeine Kommentare über einen Mitschüler verschickt, machen es ihr andere nach, der Mitschüler muss immer mehr Hasstiraden ertragen. Wie soll Mia das nur wieder gut machen? Annes Bruder Robin hingegen steht auf Skaten, Computerspiele und Filme. Auch Max hat die gleichen Hobbys – und er kennt ein paar Wege, um Filme illegal aus dem Internet herunterzuladen. Das geht so lange gut, bis eine Rechnung über ein teures Abonnement bei Robins Eltern im Briefkasten landet. Wie sollen die beiden das ihren Eltern erklären? Max hat aber noch ein anderes Problem: Seine Mutter will wissen, welche Daten er sonst noch auf seinem Computer hat.

Eltern und Erziehungsverantwortliche können sich anhand der Sammelmappe „Klicks-Momente“ zum Beispiel über Cybermobbing, PC-Spiele oder Abzocke im Internet informieren. Die „Klicks-Momente“ für Internetnutzer vermitteln Wissen über verbotene Inhalte im Internet, Identitätsdiebstahl oder Betrug im Internet. Zentral sind jedoch die darin vermittelten Schutzempfehlungen.

Eine Besonderheit dieses aktuellen polizeilichen Medienangebots: Um die strafrechtliche Relevanz einiger Themen zu verdeutlichen, sind auszugsweise die einschlägigen Gesetzes-Normen zitiert. „Im digitalen Alltag gibt es viele Grauzonen, die die Internetnutzer verunsichern. Daher ist es Aufgabe der Polizeilichen Kriminalprävention, darüber aufzuklären und die Nutzer in ihrer Handlungskompetenz zu stärken“, bekräftige Klotter.

Die wichtigsten Tipps im Überblick bietet der Sicherheitskompass der Polizei:

– Verwenden Sie sichere Passwörter.

– Schränken Sie Rechte von PC-Mitbenutzern ein.

– Halten Sie Ihre Software immer auf dem aktuellen Stand.

– Verwenden Sie eine Firewall.

– Gehen Sie mit E-Mails und deren Anhängen sowie mit Nachrichten in Sozialen Netzwerken sorgsam um.

– Erhöhen Sie die Sicherheit Ihres Internet-Browsers.

– Vorsicht beim Download von Software aus dem Internet.

– Sichern Sie Ihre drahtlose (Funk-)Netzwerkverbindung.

– Seien Sie zurückhaltend mit der Angabe persönlicher Daten im Internet.

– Schützen Sie Ihre Hardware gegen Diebstahl und unbefugten Zugriff.

Weitere Infos bei der Polizei.

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