Gegen B15 neu: Morgen brennen Mahnfeuer

In Wasserburg/Reitmehrng gegründete Gruppe beteiligt sich

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Mahnfeuer 2Wasserburg(Reitmehring – Ein brennender Widerstand: Keine neue Autobahn zwischen Landshut und Rosenheim soll es geben. So ist die Meinung der Bürgerinitiative „Gemeinschaft der Betroffenen und Gegner der Autobahntrasse Regensburg-Rosenheim“. Um diese Mahnung an die Autobahnplaner sichtbar zu machen, veranstaltet der Verein am morgigen Samstag, 10. Mai, ab 20.30 Uhr, entlang der B15 über 100 Mahnfeuer (wir berichteten bereits). Die kürzlich in Wasserburg/Reitmehring gegründete Gruppe beteiligt sich an diesen Mahnfeuern. Sie werden bei Kroit, in Reisach, Au und Kornberg und in Edgarten brennen …

Auch in den Nachbargemeinden Soyen, Edling und Ramerberg sowie am ganzen Streckenverlauf werden Feuer den Widerstand anzeigen. Zudem im Gemeindebereich Pfaffing, wo die Trasse erst mitten durch die Filzen geplant war: Beim ehemaligen Lemmer-Anwesen in der Filzen und in Oberndorf am Feldweg Richtung Zellbach. Hier laden die ÜWG,UBG und die Freien Wähler Rettenbach/Farrach ab 21 Uhr gemeinsam ein.

Alle Gegner der B15 neu sind eingeladen, sich an diesen Feuern zu wärmen und ihre Solidarität zu bekunden.

Am Dienstag, 13. Mai, um 19.30 Uhr lädt die Stadt Wasserburg zu einer Bürgerversammlung ins Rathaus ein. Dort werden sich auch Mitarbeiter der Autobahndirektion den Fragen der Bürger stellen.

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4 Gedanken zu „Gegen B15 neu: Morgen brennen Mahnfeuer

  1. ein B15 fahrer

    Warum jeder gegen die B15neu ist, versteh ich einerseits überhaupt nicht?! Wie viele tödliche Unfälle müssen denn noch auf der alten B15 passieren, bis die Gegner einlenken???
    Für einen Ausbau sind die Gegner ja auch nicht zu begeistern.
    Also wollt ihr das weiterhin, dass eure Söhne/Töchter/Väter/Mütter usw. tödlich verunglücken und ihre Wagen von 40-Tonnern förmlich pulverisiert werden??

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  2. Vielleicht gibt es auch Betroffene an der geplanten Autobahn. Grundbesitzer, Anwohner usw. Aber vielleicht soll der gscheide B 15 neu-Befürworter mal unter der neuen Labbachtalbrücke wohnen, die für die A 94 gebaut wird. Ach ja, der ist ja eh nie zu Hause, sondern immer auf der B 15 unterwegs.

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  3. Holger Kalvelage

    Es ist wirklich unglaublich, dass es immer noch Menschen gibt, die in zynischer Art und Weise schwere Unfälle mit schrecklichen persönlichen Schicksalen als Argument für den Ausbau der B15 gebrauchen. Die Unfälle sind das Ergebnis unangepassten Fahrverhaltens der Unfallverursacher! Wer wie ich täglich den Verkehr an der B15 an der Schulbushaltestelle!!! beobachten darf, zweifelt am Verstand vieler Verkehrsbeteiligten. Und die Antwort sind nicht immer mehr Strassen, sondern konsequente Überwachung und Ahndung des kriminellen Fahrstils einiger. Für 2-5 Minuten Zeitgewinn durch riskante Überholmanöver riskieren hier viele das Leben Dritter. Ihr eigenes scheint Ihnen ja eh egal zu sein. Damit ist nicht gesagt, dass es keine Verbesserungsmöglichkeiten auf der jetzigen B15 gibt. Aber die Verhältnismässigkeit sollte doch gewahrt sein: 1. LKW Mautpflicht auf der gesamten B15 um die „Mautpreller“ zurück auf die bestehenden Autobahnen zu drängen. 2. Wechselnde Überholspuren / nutzbare Standstreifen / Ausweichbuchten für landwirtschaftlichen Verkehr an engen Passagen zur Entspannung der Verkehrssituation in Stoßzeiten. 3. Uberholverbote und Geschwindigkeitsreduzierungen an sensiblen Stellen und zu kritischen Tageszeiten. 4. Kontinuierliche und auch stationäre Geschwindigkeitsüberwachung.
    Das wäre der sinnvolle Katalog von Maßnahmen angesichts der Verkehrsproblematik auf der B15.
    Und bitte mißbraucht die Verkehrsopfer nicht für eine Argumentation pro B15 neu – klagt die an, die sich und andere in einer gegebenen Verkehrssituation sehenden Auges gefährden und an Leib und Leben schädigen.

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    1. Feuerwehrler

      Das kann ich nur unterstreichen. Wer schon einmal erlebt hat, wie rücksichtslos viele Autofahrer auf eine mit Blaulicht, Warntafeln und Sicherungsposten abgesicherte Unfallstelle zurasen, um ja nicht wertvolle 45 Sekunden Fahrtzeit zu vergeuden und dabei die Unfallbeteiligten sowie die Einsatzkräfte gefährden, kann wirklich am Verstand (und Anstand) etlicher Verkehrsteilnehmer zweifeln.
      Es ist wahrscheinlich wirklich so, dass in der rollenden Höhle der Neandertaler in einem erwacht.

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