Gartler ziehen rundum positive Bilanz

Auch interessantes Referat bei Hauptversammlung

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vorstand Anton Koelbl Herbstversammlung_kWasserburg – „Die klügsten Männer sind jene, die ihrer Frau einreden können, dass Gartenarbeit schön macht.“ Mit diesem Spruch von Carl Copek brachte Vorstand Anton Kölbl (Foto) Stimmung in die Herbstversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Wasserburg, die beim Gasthaus Paulaner abgehalten wurde. In seinem Bericht über das vergangene Gartenjahr, das trotz extremer Witterung gute Erträge brachte, machte Kölbl aber auch auf vorhandene Probleme aufmerksam: Bei Monilia-Befall zum Beispiel sollten kranke Früchte, Laub und Äste weggeworfen werden.

Kölbl erläuterte auch die Gründe des Buchsbaumsterbens. Schuld könnten hierbei der Buchsbaumzünsler, ein ostasiatischer Kleinschmetterling oder Pilzbefall sein.

Auch im Vereinsleben habe es viel zu tun gegeben, so der Vorstand. So mussten auf der Streuobstwiese, auf welcher der neue Geräteschuppen gut zum Einsatz kam, die Bäume beschnitten, gepflegt und abgeerntet werden. Wenn der Ertrag dieses Jahr auch nicht für den Obstmarkt gereicht habe, so sei doch eine gewisse Ernte möglich gewesen. Beim Baumschneidekurs, beim Ferienprogramm, der „Aktion saubere Stadt“ und weiteren Aktivitäten sei man ebenfalls gut beschäftigt gewesen. Auch bei den verschiedenen Fahrten sei keine Langeweile aufgekommen.

Im anschließenden Referat: „Wie viel Natur verträgt der Garten“, wurde anschaulich dargestellt, dass die Pflanzen am besten gedeihen, wenn sie an ihrem von der Natur vorgegebenen Standort stehen dürften. Dort würden sie dann auch am ehesten von ihren Feinden, den unbeliebten Schnecken, verschont, die aber auch ihren Platz im natürlichen Garten hätten.

Karheinz Rieger

 

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