G7-Protest: Wasserburger dabei

Nicht nur die Polizei, auch Demonstranten vom Inn an der Loisach

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11430290_1038516212826297_1224140016_kDer G7-Gipfel im Schloss Elmau bei Garmisch-Partenkirchen: Er dominiert derzeit bundesweit die Medien. Wie berichtet, sind dort zum Schutz der Staatschefs aus der ganzen Welt auch Wasserburger Polizeibeamte im Einsatz. Und die könnten durchaus auch auf Wasserburger Demonstranten stoßen. Das Protestcamp von G7-Gegnern an der Loisach in Garmisch ist inzwischen gut gefüllt. Unter den Campern: Die Wasserburger-Delegation um Stadträtin Sophia Jokisch (rechts) und Aline Müller. Fotos: MA

 

 

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7 Gedanken zu „G7-Protest: Wasserburger dabei

  1. The Guardian

    Ja, es ist schon lustig, jeder regt sich über den Gipfel auf, was Sinn und Unsinn betrifft. Doch beim Demonstrieren will dann der eine oder andere auch noch mitmischen.

    Wenn wir davon ausgehen, dass alle Menschen gleich sind, dann hat auch jeder das Recht auf die Unversehrtheit seiner Person. Ergo: Die Politiker werden geschützt, um keinen Schaden zu erleiden. Wenn keine Demonstranten vor Ort wären, wäre auch dieser enorme Polizeieinsatz nicht von Nöten. Die eigentlichen Kostenverursacher sind also Personen, die unbedingt meinen, vor Ort sein zu müssen und dort vielleicht auch noch Randale zu veranstalten. Dies bezieht sich nun nicht zwingend auf alle Personen, die sich in Ellmau befinden.

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  2. Allein auf dem Foto mit der Stadträtin wissen wahrscheinlich 50% gar nicht, gegen wen, was oder warum sie demonstrieren. Hauptsache Augustiner ist dabei, sponsored by Hartz IV

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  3. Man kann sich eben auch aufregen über G7 und ein Zeichen dagegen setzen, sprich gegen diese pompöse Gipfel-Inszenierung aktiv werden und demonstrieren. Es gibt genug Gründe, etwa die elitäre Zusammensetzung oder die vorhersehbare Folgenlosigkeit dieser Treffen der Mächtigen abzulehnen und Protest deutlich, aber friedlich zu Gehör zu bringen. Damit muss man in der Demokratie leben können, sonst bleibt es eine reine Inszenierung von Macht.

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    1. Wasserburger Demonstrant

      @ Huber – keine Sorge – wir gehen am Montag alle wieder arbeiten. Und nur für 7000 DemonstrantInnen brauchts keine 20.000 PolizistInnen.

      Die Demonstration gestern war stellenweise an den Seiten dreifach von der Polizei umringt und bis auf deren Übergriffe war alles friedlich. Wir wissen ganz genau, warum wir dort demonstrieren – weil wir nicht weiter ran kommen – 18 km weg vom Tagungsort – erinnert ein bisschen an die Proteste bei den Olympischen Spielen in Russland. Die waren auch kilometerweit weg.

      Außerdem werden 360 Millionen Euro vergeudet – für hohle Absichtserklärungen, die jedes Jahr aufs Neue gefasst werden. Und dann gibts noch ein paar schöne Fotos vorm Bergpanorama und das wars. Zeit und Geld sollten lieber für konkrete Maßnahmen verwendet werden. Die Hilfsaktion Mare Nostrum im Mittelmeer hätte davon 3 Jahre weiterfinanziert werden können.

      Ich möchte mich auch an dieser Stelle noch mal für die Hilfsbereitschaft der Anwohner in Garmisch-Partenkirchen bedanken, die uns mit Wasser, Essen und trockenen Schlafplätzen prima unterstützt haben.

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      1. Solidarische Nicht-Demonstrantin

        Also , ich möchte mich an der Stelle bei allen Demonstranten und Demonstrantinnen bedanken, die – im Normalfall friedlich – ihre Meinung kundtun und damit wichtige Oppositionsarbeit leisten und uns allen eine Stimme geben.
        Es läuft vieles extrem falsch, und allein, dass die Herrschaften die Chuzpe haben, hier den Eindruck zu erwecken, ein zweitägiges Get together in einem süßen Schlösschen könnte Frieden stiften, das Klima retten oder sonstige Probleme lösen (Armut, Welthunger etc.)…
        (Der eigentliche Skandal ist ja, dass das nicht einmal gewollt ist, Probleme zu lösen – denn die Mittel und Wege wären vorhanden!!!)

        Leider konnte ich an den Protesten nicht selbst teilnehmen, und ich bin auch keine sehr aktive Demonstrantin, aber gsagt g’hörts!!! Und ich fühle mich von den 7000 FRIEDLICHEN Demonstranten gut vertreten. Deshalb noch einmal DANKE! Für alles, was diese auf sich nehmen, um zu zeigen, dass wir nicht einverstanden sind.

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  4. @Huber: man kann den Gipfel ja toll finden und Demonstrationen ablehnen. Vielleicht könnte man auch Argumente dafür sammeln, wenn das nicht zu viel Mühe macht? Musst du aber 2 von 4 Personen auf einem Foto unterstellen, sie hätten keine Ahnung, warum sie mitmachen und gegen was sie sich wenden? Aha, nur saufen wollen und arbeitsscheu… Geht’s noch?

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  5. Aline Müller

    Zur Information: das war das Willkommensbier am Wegesrand nach drei Polizeikontrolle. Auf dem Camp und der Demo und während der Kundgebung herrschte Alkoholverbot.

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