Fürs Open Air war’s leider zu nass

Aber: Café Caravan begeistert Zuhörer im Brauhaus Attel

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IMG_8839Attel/Wasserburg – Zum letzten Mal vor der Sommerpause hieß es am vergangenen Samstag wieder „Kultur im Brauhaus“. Eigentlich sollte die Münchner Gypsy-Swing-Formation Café Caravan auf dem Platz vor dem Brauhaus Attel ein Open Air spielen. Das Wetter machte den Veranstaltern von der Stiftung Attl jedoch einen dicken Strich durch die Rechnung. So wurde das Konzert kurzerhand in das Brauhaus verlegt.

Der Stimmung bei den zahlreichen Besuchern tat das jedoch keinen Abbruch. Knud Mensing (Gitarre), Michael Vochezer (Gitarre), Manolo Diaz (Kontrabass) und Jurek Zimmermann (Klarinette, Saxophon) präsentierten zwei Stunden Gypsy Swing in der Tradition von Django Reinhardt. Damit entführten sie die begeisterten Zuhörer in das Paris der 1930er Jahre. Dabei verzichtete das Quartett auf jeglichen technischen Schnickschnack. Ein kleiner Kofferverstärker für jeden reichte völlig aus.

Keine unnötige Effekthascherei war hier geboten. Virtuos zeigten die vier Musiker, die auch immer wieder als Solisten brillierten, dass Gypsy Swing bis heute nichts von seiner Faszination eingebüßt hat. Den Auftritt nutzten Café Caravan gleichzeitig dazu, ihre neue CD zu vorzustellen, von der sie zahlreiche Stücke, darunter auch Eigenkompositionen von Jurek Zimmermann und Manolo Diaz, präsentierten.

Dafür gab es nicht nur viel Beifall vom Publikum, sondern auch die entsprechenden musikalischen Zugaben.

Die Reihe „Kultur im Brauhaus“ wird am 12. Oktober mit Martina Eisenreich & Andreas Hinterseher fortgesetzt.

 

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