„Für einen Landkreis ohne Angst und Einschüchterung!“

Nach verhindertem Naziaufmarsch: Die Linke Wasserburg erklärt sich solidarisch mit dem Z

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peikerChristian Peiker, Ortsvorsitzender der Linken in Wasserburg (unser Foto), sagt zu dem Anschlag auf das Z – das linke Zentrum in Rosenheim heute am Freitag in einer Pressemitteilung: „Die Linke Wasserburg erklärt sich solidarisch mit dem Z. Kurz nach dem erfolgreich blockierten Naziaufmarsch wurden in der Nacht vom 7. auf den 8. September 2015 drei Scheiben des Zentrums eingeworfen. Die Zerstörungswut richtete sich damit gegen eine Einrichtung, die sich seit Bestehen klar antifaschistisch positioniert. Das Z ist Veranstaltungsort von Vorträgen und Filmvorführungen, unter anderem zu dem Themenkomplex Rassismus und Faschismus und auch Treffpunkt …

… des Kreisverbandes der LINKEN. Rosenheim. Auch bei den ‚Protesten gegen rechts‘ fungierte das Z auf Flyern, Plakaten und im Internet als Kontaktanschrift für das Rosenheimer Bündnis gegen Nazis.

Der Angriff auf das Z reiht sich unserer Meinung nach ein, in eine Reihe von rechten Sachbeschädigungen in der Region Rosenheim, welche mit dem Brandanschlag auf die Flüchtlingsunterkunft in Bad Aibling am 18. September ihren traurigen Höhepunkt fanden. Wir als Wasserburger LINKE solidarisieren uns mit dem Z und allen anderen Opfern rechter Einschüchterungsversuche.

Wir stellen fest, dass Rassisten und Nazis auch im Landkreis immer offener und aggressiver auftreten. Rassismus findet überall statt: In der Arbeit, in der Schule, in der Kneipe und auf der Straße. Diesem muss man stets entschlossen entgegen treten. Wir stehen deshalb für einen bunten, lebenswerten Landkreis Rosenheim – ohne Angst und Einschüchterung!“

 

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