Für die Bayerische qualifiziert

Wasserburgs U15: Als Underdog zum zweiten Platz bei den Play-Offs Süd

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1516_U15w_PlayOffs_1Als Vierter der Bayernliga-Gruppe Süd konnte sich die U15 weiblich des TSV Wasserburg für die Play-Offs zur Bayerischen Meisterschaft in Freising qualifizieren. Mit einem Sieg gegen die Gastgeber, einer Niederlage gegen Würzburg und einer knappen Niederlage nach Verlängerung gegen Nördlingen holten sich die Innstädterinnen Platz zwei im Turnier und sind so als einziges Team aus dem Süden bei der Bayerischen Meisterschaft nächstes Wochenende mit dabei. „Wir haben ein unglaubliches Wochenende gespielt“, freute sich ein stolzer Coach Danny Paz über die Qualifikation.

Zum Auftakt hieß der Gegner Freising, dem man in der Liga zwei Mal relativ klar unterlegen war. Zu Beginn taten sich die Wasserburgerinnen noch schwer, ins Spiel zu finden und agierten sehr nervös. Dennoch war das erste Viertel (10:12) sehr ausgeglichen. Auch zur Halbzeit waren beide Teams beim Stand von 28:29 noch auf Augenhöhe. Nach dem Seitenwechsel starteten die Mädels von Coach Paz einen Lauf und führten nach 30 Minuten mit 48:39 und ließen sich das Heft bis zum 64:52-Endstand nicht mehr aus der Hand nehmen.

Im zweiten Spiel ging es gegen Würzburg, das den Kontrahentinnen vom Inn nicht nur zahlenmäßig sondern auch körperlich eindeutig überlegen war. Zu Beginn hielten die Wasserburgerinnen noch gut mit (8:14 nach dem ersten Viertel) und auch zur Halbzeit hielt sich der Rückstand beim 17:33 in Grenzen. Doch dann schwanden die Kräfte der nur zu siebt angetretenen Paz-Truppe und Würzburg siegte klar mit 38:67.

Vor dem letzten Spiel gegen Nördlingen war klar: Da Würzburg alle Spiele gewonnen und Freising und Wasserburg jeweils einen Sieg auf den Konto hatte, reichte ein Sieg oder eine Niederlage mit weniger als sieben Punkten, um Platz zwei zu sichern. Doch schon im ersten Viertel verletzten sich zwei Innstädterinnen (einmal ging es mit einer Handverletzung sogar ins Krankenhaus) und konnten nicht mehr eingesetzt werden.

Fünf tapfere Wasserburgerinnen lagen in der ersten Halbzeit bereits 13 Punkte zurück, konnten die Lücke aber bis zur Pause wieder auf 35:42 verkleinern und blieben auch in der zweiten Hälfte auf Tuchfühlung. Zwischenzeitlich führte Nördlingen dann zwar wieder mit zwölf, doch Wasserburg kam in einer hektischen Endphase wieder bis auf fünf Punkte heran und versenkte darauf noch – ein wenig aus „Versehen“ – fünf Freiwürfe zum Gleichstand und zur Verlängerung. So bekam Nörldingen nochmal die Gelegenheit in den zusätzlichen fünf Minuten gegen bereits müde Gegner, die alle mehr oder weniger 40 Minuten durchgespielt hatten, vielleicht doch noch den nötigen Vorsprung herauszuarbeiten. Doch die Wasserburgerinnen agierten jetzt cleverer und „feierten“ die 86:91 Niederlage und damit den Einzug in die Bayerische Meisterschaft.

Es spielten: Paulina Denner (7 Punkte gegen Freising / 10 Punkte gegen Würzburg / 2 Punkte gegen Nördlingen), Lena Hageneder (0 / 0 / 7), Katharina Heppel (9 / 0 / 24), Anna Hofmeister (22 / 4 / 19), Leoni Klemm (2 / 2 / 0), Hannah Raithel (5 / 10 / 14) und Theresa Stechl (19 / 12 /20).

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